Rezension

Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Heute ist das neue Buch „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ von Petra Hülsmann erschienen. In dem Buch geht es um Nele, die nach der Trennung mit ihrem Exfreund in einer neuen Agentur anfängt und zu ihrem übel ist ihr neuer Chef ziemlich unwiderstehlich. Dazu kommt noch dass ihr Bruder, der das Down-Syndrom hat, und ihre Familie sehr viel von ihrer Zeit fordern.

Das Buch:

Titel: Meistens kommt es anders, wenn man denkt
Autorin: Petra Hülsmann
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 31.5.19
Seiten: 511
Klappentext:

So’n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh. 

Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind – aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von                                                                   allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er                                                             ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die                                                                 Rechnung machen lassen?

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Meine Meinung:

Obwohl ich schon zwei Bücher von Petra Hülsmann im Regal stehen habe, ist „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.

Petra hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Geschichte wird uns aus Neles Perspektive erzählt.

Nele ist die weibliche Protagonistin. Sie ist ein sehr aufopferungsvoller Mensch und bürdet sich für die Menschen um sich herum immer noch mehr Aufgaben auf, obwohl ihre To-Do-Liste schon platzt. Außerdem denkt sie immer sehr viel über alles nach. Nele gehört zu den Menschen, die einem sehr schnell ans Herz wachsen, weil sie so eine offene und nette Art hat. Somit war es echt schön die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben.

Claas ist Neles Chef und der männliche Protagonist. Dadurch, dass er einen Hund hat, war er mir sofort sympathisch, was sich aber auch im weiteren Verlauf nicht geändert hat. Er ist nämlich sehr verständnisvoll und fürsorglich, was zwei Eigenschaften sind, die ich an Männern sehr mag. Zudem ist er nett, schlau und hübsch, also eine perfekte Mischung.

Lenny ist Neles Bruder, der Trisomie 21 hat. Er kommt sehr häufig im Buch vor und ist ein sehr liebenswerter Mensch, weil er immer so offen und freundlich auf die Menschen zu geht. Im Allgemein fand ich den Umgang mit der Behinderung, in „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ sehr schön. Es zeigt einen, dass die Menschen auch nur Menschen sind, die eben nur manchmal einen etwas anderen Weg gehen.

„Mein Vater sagte immer, Lenny würde für viele Dinge in seinem Leben nicht die kürzeste oder praktischste Route nehmen, sondern die landschaftlich Schönste, auf der man am meisten zu sehen bekam“

Die Geschichte war sehr süß und leicht, hatte aber auch den ein oder anderen Cliffhänger, zum Beispiel die Frage was Neles Nachbar und Freund Kai bedrückt.

Fazit:

Ich kann euch das Buch echt nur empfehlen, vor allem, wenn ihr noch ein Buch für den Sommerurlaub sucht. ich werde im Sommer auf jeden Fall noch meine beiden anderen Bücher von ihr lesen und freue mich schon auf das Nächste.

Bewertung: 5/5

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