Rezension

Above Pink Clouds – Caroline St. Charles

Bei „Above Pink Clouds“ war es vor Allem das Cover, das mich angesprochen hat und dementsprechend neugierig war ich auch. Leider konnte mich das Buch aber so gar nicht überzeugen, warum könnt ihr jetzt nachlesen.

Das Buch:

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Titel: Above Pink Clouds
Autorin: Caroline St. Charles
Verlag: Romance Edition
Erschienen: Mai 2019
Seiten: 247
Klappentext:
Dubai. Weltmetropole. Stadt der Superlative. Märchenhafter Luxus aus 1001 Nacht.
Als Sherry in die schillernde Wüstenstadt zieht, hat sie so viele Pläne wie Träume. Sie will einen Neustart wagen und alles hinter sich lassen, ein für alle Mal.
Doch als sie auf den Rockstar Johnny trifft, gerät ihre Welt schneller aus den Fugen, als ihr lieb ist. Johnny Taylor ist nicht nur Leadsänger der gerade angesagtesten Rockband, er ist auch ihre alte Jugendliebe. Eine Liebe aus längst vergangenen Zeiten. Aus einem Leben, das sie hinter sich lassen wollte. Die alten Gefühle flammen wieder auf und für Sherry beginnt ein Spiel mit dem Feuer, denn Skydiver Raphael übt eine besondere Anziehung auf sie aus. Ehe sie realisiert, wie ihr geschieht, befindet sie sich mitten in einem Gefühlschaos und ihr vermeintlicher Mörder ist ihr                                                                    bereits auf der Spur …

Falls ihr das Buch trotzdem kaufen wollt

Meine Meinung:

Wie schon gesagt hat mich das Cover von „Above Pink Clouds“sehr angesprochen, aber jetzt wo ich das Buch gelesen habe tut es das irgendwie nicht mehr, weil ich es nicht mit der Geschichte in Verbindung bringen kann (abgesehen von der Skyline). Auch den Titel versteh ich nicht so ganz, also über den Wolken schon, aber das pink nicht.

Story

Die Story war im Großen und Ganzen sehr flach. Es passiert nicht viel, außer, dass die Protagonistin immer wieder ziemlich dumm handelt und sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt, obwohl sie doch eigentlich vorsichtig sein sollte in ihrer Situation. Auch ihre Backgroundstory, der Grund wieso sie im Zeugenschutzprogramm ist, kam mir total an den Haaren herbei gezogen. Alles in einem hat mich die Geschichte sehr gelangweilt, sogar das große Ende, das eigentlich hätte spannend sein sollen. Denn mit Realismus hat es die Autorin nicht so. Hier kann ein, als sehr klein und zierliches beschriebenes, Mädchen, mal einfach so einen großen Killer weit weg kicken.

Charaktere

Auch die Protagonistin war mir so gar nicht sympathisch. Sie erzählt uns ihre Geschichte und legt dabei einen sehr großen Wert auf Marken, ob es jetzt Auto oder Klamottenmarken sind. Ist das wichtig? Nein. Interessiert es mich? Nein… Aber auch sonst war sie sehr anstrengend. Sherry wird als ein großer Rockfan dargestellt, geht dann aber im kurzen Kleid auf ein Rockkonzert und beschreibt die Stimmung als glamourös?! Das Rockkonzert wurde generell auch eher wie ein Popkonzert dargestellt. Es wirkte genrell so als ob sie tough wirken sollte, dabei hat sie auf mich einfach nur wie ein Möchtegern gewirkt. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Raphael hat mich auch sehr aufgeregt, nachdem er mir erst eine kurze Zeit sympathisch war. Kommen wir mal erst zu einer Frage, die ich mir schon die ganze Zeit stelle: Wieso hat der Niederländer einen schwedischen Nachnamen? Viele Gründe warum ich ihn nicht mag, kann ich hier leider nicht nennen, ohne zu spoilern. Tut mir also leid, wenn ihr mich da gerade nicht so verstehen könnt.

Johnny ist der und das einzige, das mir in dem gesamten Buch gefallen hat. Er war wirklich super sympathisch und hat eine Art, die man sofort ins Herz schließt.

Schreibstil

Den Schreibstil der Autorin fand ich auch eher so mäßig angenehm. Er ist an vielen Stellen ein bisschen gehoben, was ich generell nicht mag. Dazu kommt noch, dass sie irgendwann auch noch anfängt mit Fallschirmfachbegriffen um sich zu werfen, von denen ich so gar nichts verstehe.

Fazit:

Alles in einem war „Above Pink Clouds“ ein richtiger Flop für mich. Ich kann es euch gar nicht weiter empfehlen. Der Verlag hat wirklich noch viel besserer Titel (Killing Passion zum Beispiel). „Above Pink Clouds“ war mir einfach viel zu unrealistisch und die Situationen waren auch einfach viel zu oft bei den Haaren heran gezogen.

Bewertung: 0,5/5

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