Offline Rezension
Rezension

Offline – Arno Strobel

„Offline“ musste ich einfach lesen. Da ich immer online bin und Thriller liebe, fand ich die Digital Detox Thematik sehr interessant.

Das Buch:

Werbung (Rezensionsexemplar und Verlinkung )

Offline CoverTitel: Offline – Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitz du in der Falle
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Seiten: 368
Klappentext:
Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …

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Meine Meinung

Als ich mit „Offline“ angefangen habe, dachte ich erst, dass es ein Thriller wird, der mich enttäuscht. Am Anfang konnte mich die Geschichte nicht fesseln und auch die Charaktere waren mir nicht interessant genug.

Nach dem ersten Mordfall ändert sich das aber. Die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf und auch der psychologische Aspekt, wie die einzelnen Menschen mit der Situation umgehen wird immer wichtiger. Außerdem wird das Gebäude auch richtig atmosphärisch beschrieben, so dass dadurch nochmal zusätzlich Spannung aufkommt.

Auch die Charaktere werden mit der Zeit immer interessanter. Ständig werden neue Geheimnisse aufgedeckt und die Gruppe gespalten. Zudem treffen dort so viele verschiedene Menschen aufeinander, dass es einfach nur spannend werden kann. Am liebsten mochte ich irgendwie den Hausmeister Horst, auch wenn er nur ein Nebencharakter war. Aber auch David mochte ich wegen seinen Sprüchen, mit denen er immer wieder Witz in die Geschichte bringt.

Der Schreibstil von Arno hat mir sehr gut gefallen. Er konnte jede Sicht gut darstellen und hat wie schon gesagt alles sehr bildlich beschrieben.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich „Offline“ auf jeden Fall weiter empfehlen, allerdings ist es auch nicht der beste Thriller, den ich je gelesen hatte. Da einfach nicht dauerhaft Spannung da ist und bei einigen Charakteren doch nur sehr an der Oberfläche gekratzt wird.

Bewertung: 4/5

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