Rezension

Morgen irgendwo am Meer

Weil ich Teil der Blogtour zu „Morgen irgendwo am Meer“ bin, habe ich auch das Buch zur Verfügung gestellt bekommen. Und wie vor jeden neuen Adriana-Buch habe ich mich wieder total gefreut und bin auch mit einer gewissen Erwartungshaltung ran gegangen. Ob meine Erwartungen erfüllt werden konnten, könnt ihr dann im folgenden nachlesen.

Das Buch:

Werbung (Rezensionsexemplar & Verlinkung)

Titel: Morgen irgendwo am Meer
Autorin: Adriana Popescu
Verlag: cbt
Erschienen: 8.4.19
Seiten: 480
Klappentext:
Ein goldener Mercedes, Wind in den Haaren und das Meer vor Augen – vier Jugendliche auf dem Weg nach Lissabon …
Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

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Meine Meinung:

Ich fand, dass das Buch von Anfang an sehr gut zu lesen war. Adrianas Schreibstil ist super angenehm und merkt auch richtig die Unterschiede zwischen den vier Erzählperspektiven, was die Charaktere noch realistischer gemacht hat. Außerdem sind die Kapitel in dem Buch auch sehr kurz, was mir immer richtig gut gefällt.

Bei der Geschichte wusste ich lange nicht worauf Adriana eigentlich hinaus will. Dennoch war das Buch in der Zeit super spannend und interessant, weil man natürlich wissen will was eigentlich los ist, aber auch die einzelnen Thematiken sind sehr interessant. Jeder Charakter hat nämlich seine eigenen Päckchen zu tragen. Ich glaube da findet jeder jemanden mit dem er sich identifizieren kann.

Eine unserer vier Protagonisten ist Romy. Romy ist mit Julian zusammen und mit Konrad hat sie eine Vergangenheit. Man merkt schnell, dass hinter Romys perfekter Fassade noch was steckt. Gerade bei ihr weiß man lange nicht genau, was mit ihr los ist, was sie sehr geheimnisvoll macht. Außerdem ist sie aber auch noch super sympathisch, weil sie einfach so eine tolle Art hat. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, aber sie ist jemand, den man direkt ins Herz schließt.

Julian ist wie schon gesagt Romys Freund. Er wirkt wie derjenige, dem es am besten geht, aber auch hinter seiner Fasssade stecken Probleme. Wie ihr schon merkt ist jeder Charakter sehr individuell. Julian war mir am Anfang sehr sympathisch, wobei das im Verlauf mit ihm und mir ein richtiges Auf und Ab war, weil er sehr eifersüchtig ist und ich damit nicht so klar komme.

Bei Konrad merkt man sofort, dass er sein Päckchen zu tragen hat. Auf Außenstehende wirkt er schnell unsympathisch, aber wenn man die Geschichte aus seiner Sicht erlebt, erkennt man immer mehr warum er so handelt und wie er eigentlich ist. Am Anfang hatte ich so meine Zweifel ihm gegenüber, aber auch Konrad hat sich dann irgendwann in mein Herz geschlossen.

Die letzte Mitreisende ist Nele. Sie ist durch eine App zur Gruppe gestoßen, um von ihnen mitgenommen zu werden. Nele ist im Großen und Ganzen ein sehr positiver Mensch, was für mich persönlich am Anfang ein bisschen anstrengend war, weil ich mit so einer Persönlichkeit generell nicht so gut klar komme. Aber auch Nele lebt ihre eigene Geschichte in diesem Buch, die sie zu was Besonderem und Liebenswürdigem macht.

Fazit:

Am liebsten würde ich Adriana einmal ganz fest für dieses Buch umarmen. Sie hat hier eine wunderbare Geschichte geschaffen, die einem so vieles beibringt und Mut macht. in dem Sinne: Danke, Adriana. Und für euch: Bitte lest dieses Buch. Es ist eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe.

Bewertung: 5/5

 

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