Rezension

Ich, Onkel Mike und Plan A

Auf „Ich, Onkel Mike und Plan A“  bin ich wegen dem lieben Josia gekommen und da ich gerne Kinderbücher lese, musste ich das auch lesen. Wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch jetzt.

Das Buch:

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Titel: Ich, Onkel Mike und Plan A
Autorin: Alice Gabathuler
Verlag: BoD
Erschienen: 17.05.19
Seiten: 180
Klappentext:
Das kann doch nicht wahr sein: Leons Vater lässt den lang ersehnten Abenteuerurlaub platzen! Schwer enttäuscht haut Leon ab zu Onkel Mike aka Rapper Gängsta X, der gerade tief in den Bergen seinen nächsten Hit schreibt. Und Leon wird ihm dabei helfen! So steht es zumindest auf seinem Plan. Natürlich auf Plan A, denn einen Plan B brauchen echte Kerle nicht. Denkt Leon. Bis er neben Onkel Mike auf der Kante eines Wasserfalls steht und springen soll …

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Meine Meinung:

Das erste was mir an „Ich, Onkel Mike und Plan A“ gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist sehr locker und leicht verständlich und mit der großen Schriftgröße wahrscheinlich schön für Erstleser. Dadurch, dass man von dem Schreibstil so schön durch die Geschichte getragen wird, hat mich auch die Story abgeholt. Es ist sehr schön zu beobachten, wie Leon seinem Onkel hilft und die beiden dabei einen schönen Urlaub verbringen.

Leon ist war eigentlich sympathisch, weil er lustig war und sich auch Gedanken um andere macht, allerdings betont er immer sehr wie ein echter Kerl sein muss, was ich nicht gut fand, weil man heute nicht mehr an diesen Rollenbildern festhalten sollte und sich mir da die Frage stellt inwiefern Kinder das differenziert betrachten können und wissen können, dass sie diese Erwartungen nicht erfüllen müssen.

Onkel Mike ist der typische coole Onkel womit auch er eine interessante und lustige Rolle im buch übernimmt. Aber auch hier hatte ich ein Problem: Sollte der Onkel wirklich vor dem Kind über seine Frauengeschichten reden und täglich Alkohol trinken? Klar, weiß ich, dass das ein Problem von ihm ist und seine Schwächen ausmacht, die ihn realistisch machen. Dennoch besteht die eigentliche Zielgruppe hier aus Kindern und inwiefern können die wissen, dass das ein Problem ist und nicht das, was ein cooler Onkel macht?

Fazit:

Obwohl mir die Geschichte von  „Ich, Onkel Mike und Plan“also sehr gefallen hat, gibt es hier doch noch ein paar Probleme in Hinsicht auf die Zielgruppe. Erwachsenen bzw. Jugendlichen kann ich es auf jeden Fall empfehlen. Doch ob ich es meinen Kindern geben würde, wenn ich welche hätte, weiß ich nicht.

Bewertung. 4/5

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