Rezension

Es muss ja nicht perfekt sein – Krystal Sutherland

Und wieder eine Rezension zu einem Jugendbuch. Dieses Mal zu Krystal Sutherlands „Es muss ja nicht perfekt sein“. Ein ganz besonderes Buch über Ängste.

Das Buch:

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Titel: Es muss ja nicht perfekt sein
Autorin: Krystal Sutherland
Verlag: cbj
Erschienen:April 2019
Klappentext:
50 irre Sonntage, viele Ängste und eine große Liebe

Esthers Familie ist ungewöhnlich. Das ist das Mindeste, was man sagen kann. Ihr Vater wagt sich nicht mehr aus dem Keller, der Bruder kann nur bei Licht schlafen und die Mutter hat panische Angst vor allem, was Unglück bringen könnte. Was Esthers größte Angst ist, weiß sie nicht. Aber vorsichtshalber notiert sie alles, was infrage kommen könnte, in einer Liste. Und die gerät ausgerechnet in die Hände von Jonah Smallwood – ihrem Schwarm aus der Grundschule. Doch statt sie auszulachen, hilft Jonah ihr, sich ihren Ängsten zu stellen. Gemeinsam arbeiten sie die Liste ab und kommen sich                                                              immer  näher. Bis Esther erfährt, was Jonah getan hat.
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Meine Meinung:

Ehrlich gesagt ist „Es muss ja nicht perfekt sein“ doch anders als ich erwartet habe. Es ist viel zu verrückter (im positiven Sinne), aber auch weniger emotional, was ich schade finde. Das liegt wahrscheinlich an der Erzählperspektive. Die Geschichte wird nämlich von einem personellen Erzähler erzählt, wodurch Esthers Gefühle einfach nicht so gut raus kommen, wie es bei der Ich-Perspektive der Fall gewesen wäre.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es gibt quasi zwei Handlungsstränge, den mit Esthers Ängsten und den mit dem Tod. Die Teile über Esthers Ängste waren immer sehr verrückt, lustig und süß, während die Teile über den Tod schon ernster und teilweise auch echt traurig war. Letztendlich war ich dann aber trotzdem ein wenig enttäuscht, weil ich einfach was Ernsteres erwartet hätte. Dafür war der Humor aber erste Klasse.

Esther war natürlich eine super interessante Protagonistin. Sie ist die einzige in ihrer Familie, die noch nicht vom Fluch erwischt wurde, wodurch auch ihre ganzen Ängste kommen. Zudem macht ihre Familie sie halt auch super interessant.

Jonah mochte ich sogar noch lieber. Er ist so stark und fürsorglich. Man merkt, dass er einfach alles für seine Lieben tun würde, was ich sehr sympatisch finde.

Fazit:

Zusammenfassend haben es mir bei „Es muss ja nicht perfekt sein“ vor allem die Charaktere angetan, die Story ist zwar auch echt gut, aber man darf eben nicht mit den falschen Erwartungen dran gehen. So hat „Es muss ja nicht perfekt sein“ ein bisschen Enttäuschung hinterlassen. Man darf hier, auch wenn der Klappentext anders scheint, nicht so ein ernstes Buch zu erwarten, denn auch wenn viele ernste Themen angesprochen werden, ist es doch eher locker.

Bewertung: 4/5

 

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