Rezension

Die Essenz des Bösen

Das zweite Buch, das ich während der Osterlesetage gelesen habe, ist der Krimi „Die Essenz des Bösen“. Bei dem Buch handelt es sich um einen Teil der Max Wolfe -Reihe. Die Reihe ist aber unabhängig von einander lesbar.

Das Buch:

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Titel: Die Essenz des Bösen
Autor: Tony Parsons
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: Dezember 2018
Seiten: 348
Klappentext:
Für Detective Max Wolfe ist es die dunkelste Stunde seines Lebens: Nur mit Glück überlebt er einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum, bei dem fünfundvierzig andere Menschen sterben. Eine Woche später ist die Londoner Polizei den Tätern auf der Spur, aber der Einsatz läuft aus dem Ruder. Die Drahtzieher des Anschlags, zwei Brüder, werden bei der Festnahme erschossen.
Doch für viele Londoner ist die Sache damit noch nicht beendet. Angestachelt von Fanatikern wächst ihre Wut und richtet sich gegen die Familie der Terroristen. Max hat alle Hände voll zu tun, sie zu beschützen. Das macht ihn selbst zur Zielscheibe. Genau wie seine kleine Tochter und die Frau, die er liebt …

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Meine Meinung:

Ehrlich gesagt lag dieses Buch schon sehr lange bei mir rum und da dachte ich, dass die Osterlesetage genau der richtige Anlass sind, um dieses Buch endlich zu lesen. Letzten Endes habe ich es dann an einem Tag durchgelesen.

Die Geschichte war sehr spannend (So wie es sein muss). Der Autor startet direkt mit dem Terroranschlag und danach geht es dann mit den Ermittlungen weiter. Hier war der Übergang sehr schnell, was auch irgendwie Sinn ergibt, nur hat die Verletzung unseres Protagonisten auf einmal keine Rolle mehr gespielt. Im Allgemeinen weist die Story ein paar Lücken auf, weil vieles sehr erzwungen wird. Gerade eine Szene am Ende, wo unser Protagonist in Gefahr war, war super unrealistisch, weil auf einmal gefühlt jeder in seiner Wohnung ist. Das Ende war auch noch mal sehr seltsam und hat mir nicht so gefallen.

Detective Max Wolfe kann man ziemlich einfach als den typischen Badasscop mit lieber Seite durch seine Tochter und seinen Hund beschreiben. Für mich war er weder sympathisch noch richtig greifbar, weil in dem Buch leider nicht so viel Wert auf die Charaktere gelegt wird. Vielleicht hat man mehr Nähe zum Detective, wenn man auch die anderen Bücher der Reihe und nicht nur „Essenz des Bösen“ gelesen hat.

Fazit:

Zusammenfassend war die „Essenz des Bösen“ schon ein gutes und spannendes Buch, aber auch echt enttäuschend. Ich kann es dennoch weiterempfehlen. Ich würde in dem Zuge aber auch empfehlen mit dem ersten Band zu starten, weil man so vielleicht mehr Nähe zu den Charakteren bekommt. Mal gucken, ob ich noch die anderen Bände lesen werde.

Bewertung: 3/5

Falls ihr jetzt noch nicht genug habt, könnt ihr hier meine letzte Rezension von einem Buch aus dem Bastei Lübbe Verlag lesen.

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