Rezension

Unter schwarzen Federn | Rezension

 

Das Buch:

*Rezensionsexemplar
Titel: Unter schwarzen Federn
Autorin: Sabrina Schuh
Erschienen: 13.02.18
Seiten: 312
Klappentext:
Eine schnatternde Meute Teenager
Eine unscheinbare Außenseiterin
Eine Verwandlung unter Tränen
Fee’s Leben ist die Hölle. Auch der Wechsel an die neue Schule bringt keine neuen Chancen, sondern nur Psychoterror und Ausgrenzung. Eines Tages spitzen sich die Dinge so zu, dass Fee nur noch einen Ausweg sieht; und der ist endgültig. Statt sie jedoch von ihrem Leben zu erlösen, bringt der von Markus vereitelte Selbstmordversuch sie in die Therapie. Wird sie es mit seiner Hilfe schaffen, ihren Lebensmut wiederzufinden oder wurde sie bereits zu tief verletzt?
In „Unter schwarzen Federn“ spinnt Autorin Sabrina Schuh mit den Elementen von Andersens hässlichem Entlein eine düster-romantische Geschichte über Ausgrenzung, Todeswünsche und den schweren Weg eines jungen Mädchens, auf der Suche nach ihrem wahren Selbst.

Meine Meinung:

Ich muss sagen am Anfang hatte ich ziemlich Probleme mit dem Buch. Es geht alles sehr schnell und es ergibt auch nicht wirklich sein. Gerade die Szene in der Fee während ihrem Selbstmordgerettet wird kam mir sehr unlogisch vor. Auch, dass sie dann mit Markus mitkommt und ihm sehr schnell verziehen hat. Allgemein geht alles in diesem Buch sehr schnell und für meinen Geschamck auch zu schnell. Fee macht wirklich sehr schnell Fortschritte in ihrer Therapie und stimmt auch schnell zu in die Psychatrie zu gehen, obwohl sie es erst gar nicht will.
Dennoch war mir Fee sehr sympathisch. Sie hat sehr viel Tiefe. So wie auch Markus. Insgesamt hat die Autorin die Charaktere sehr gut gestaltet. Auch die Beziehung zwischen den beiden ist sehr interessant, weil sie mehr verbindet als man am Anfang vielleicht denkt und auch Markus ganz anders, als sein Ruf ist, der ihm voraus geht.
Man fliegt trotz des schwierigen Themas nur so durch das Buch, da der Schreibstil sehr angenehm ist und auch die Kapitel angenehm kurz, so wie ich sie mag.
Das Ende war zwar sehr schön und hat mir auch ein fettes Lächeln ins Gesicht gezaubert, allerdings stört mich hier wieder ein kleines Detail. Ich werde jetzt nicht genau schreiben worum es geht, weil es ein kleiner Spoiler wäre, also lasse ich das mal so stehen. Wer es trotzdem wissen will, kann mich ja gerne anschreiben.

Fazit:

Auch wenn ich ein paar Sachen zu meckern hatte, fand ich dieses Buch letzten Endes gut. Depressionen sind ein wichtiges Thema und es wird hier sehr schön aufgegriffen. Das Buch zeigt, wie Therapien einen helfen könne und gibt auch einen guten Einblick in das Krankheitsbild.
Ich kann euch das Buch von ganzem Herzen empfehlen.

Bewertung: 3,5/5

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