Singularity Rezension
Rezension

Singularity – Joshua Tree

„Singularity“ habe ich wirklich ewig lang gelesen, mehrere Monate lang, und ob es mir am Ende doch gefallen hat, möchte ich euch hier verraten.

Das Buch:

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Singularity CoverTitel: Singularity
Autor: Joshua Tree
Verlag: Fischer Tor
Erschienen: 28.04.2021
Seiten: 464
Klappentext:
Schafft sich die Menschheit selber ab? »Singularity« ist der neue Science-Fiction-Thriller von Bestseller-Autor Joshua Tree über die Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Ende des 21. Jahrhunderts ist die Menschheit tief gespalten: Während die eine Hälfte medizinisch bestens versorgt ein langes Leben führt, ist die andere schlicht überflüssig. Bestenfalls als billige Arbeitskräfte haben die meisten Menschen ein karges Auskommen.
Einer dieser Überflüssigen ist James, der als Hausdiener der neuen Elite anheuert. Von seinem neuen Herrn erhält er einen rätselhaften Auftrag: Er soll dessen vor zwanzig Jahren verschollene Tochter wiederfinden – in einer virtuellen Simulation.
Schon bald muss er erkennen, dass nicht bloß die Grenzen von VR und Wirklichkeit verschwimmen, sondern auch die von Mensch und Maschine. Und ihm offenbart sich ein schreckliches Geheimnis, das die Zukunft und Vergangenheit der Menschheit in Frage stellt.

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Meine Meinung:

Die Probleme mit „Singularity“ begannen für mich schon direkt am Anfang. Der Einstieg ist zwar eigentlich spannend, aber für mich war er vor allem auch sehr verwirrend. Die Welt in der „Singularity“ spielt, ist sehr komplex und man wird halt einfach in die Geschichte geworfen, ohne große Erklärungen, dazu kommen dann direkt mehrere Sichten aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft, also sehr viel neues auf einmal und mit sehr wenig Erklärungen. Das hat mir sehr schwer gemacht dem Buch zu folgen und hat es dadurch auch wieder langweiliger gemacht. Aber vor allem war die Motivation dadurch sehr gering, was wiederrum dazu geführt hat dass ich das Buch fast ein halbes Jahr lang gelesen habe. Das Ende habe ich dafür aber relativ schnell beendet.

Denn trotzdessen fand ich das Buch nie schlecht, sonst hätte ich es auch irgendwann abgebrochen. Die Idee der Welt und der Geschichte ist einfach sehr gut, auch wenn die Umsetzung nicht so ganz meins war.

Nachdem ich mich dann auch ein bisschen an alles gewöhnt habe, mochte ich auch die unterschiedlichen Sichten sehr gerne. Sie haben Abwechslung und Spannung rein gebracht. Und auch die einzelnen Charaktere haben mir sehr gut gefallen.

Hier zu einem Fazit zu kommen fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer. Einerseits fand ich die Idee und die Geschichte an sich gut, aber mi5r haben da auch wirklich die Erklärungen gefehlt, was meinen Lesefluss und auch meinen Spaß beim lesen echt gestört hat.

Fazit:

Zusammenfassend würde ich also sagen, dass „Singularity“ kein schlechtes Buch ist, aber definitiv eines mit Schwächen, da es in meinen Augen mehr Potenzial gehabt hätte. Zudem Thema habe ich einfach schon sehr viele gelesen und da ist „Singularity“ in meinen Augen eines der schwächeren Bücher. Ich hatte beim Lesen die Ganze Zeit das Gefühl mich mehr darauf konzentrieren zu müssen das World Building umfassend zu verstehen als auf die Geschichte, was natürlich schade ist.

Geschmackssache Bewertung

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