Pepperman Rezension
Rezension

Pepper-Man – Camilla Bruce

„Pepper-Man“ hatte ich schon vor längerem angefragt, weil es sehr nach hinten verschoben wurde. Dementsprechend bin ich ziemlich blind an das Buch heran gegangen und leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen.

Das Buch:

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Pepper-man RezensionTitel: Pepper-Man
Autorin: Camilla Bruce
Verlag: Knaur
Erschienen: 01.09.2020
Seiten: 256
Klappentext:
Wesen aus dem Wald – oder Wahnvorstellung einer Mörderin?
Geheimnisvoll, düster und faszinierend unheimlich: Grusel-Fantasy aus Norwegen für alle Fans von Tim Burton und Guillermo Del Toro
Dies ist die Geschichte der verstorbenen Cassandra Tipp. Cassandra war erfolgreiche Autorin, exzentrische Tante – und angeklagte Mörderin. Sie hinterließ ihren Nachfahren ein Buch, das ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte von Pepper-Man, dem Wesen aus dem Wald, das Cassandra beschützte; eine Geschichte von blutigen Nächten und magischen Geschenken; eine Geschichte von Ehemännern aus Zweigen und Steinen.
Und die Geschichte von Kindern, die im Wald verloren gingen.
Oder vielleicht doch eine Geschichte über ein kleines Mädchen, das im Schatten eines dunklen Waldes und furchtbarer Erinnerungen aufwuchs?
Es ist deine Entscheidung, ob du Cassandras düsterem Märchen glaubst.
Denn was ist, wenn uns die Vernunft nur davor schützt, die Wahrheit zu sehen?

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Meine Meinung:

Die Geschichte von „Pepper-Man“ ist auf jeden Fall super interessant. Man weiß hier nie so ganz was Realität ist und was nicht. Ich fand es psychologisch gesehen einfach super interessant. Aber das Buch baut sich sehr langsam auf, was es stellenweise für mich schon ein bisschen langweilig gemacht hat und es hat mir dieser Horrorfaktor gefehlt. Ich hab mich hier einfach nicht gegruselt oder war super gefesselt.

Man merkt hier einfach wie die Psyche bestimmte Dinge verarbeiten und verändern kann, was ein sehr interessanter Ansatz für die Geschichte war.

Dennoch hat mir das Lesen Spaß gemacht, wie gesagt war es interessant und auch der Schreibstil war super angenehm. Cassandra spricht hier ihre Nichte und ihren Neffen an, aber dennoch fühlt man sich angesprochen und in die Geschichte eingebunden.

Cassandra selbst war auf jeden Fall auch eine besondere Protagonistin. Sie kennt mehrere Sichten auf ihre Situation und dennoch hält sie an ihrer fest, was sie auf irgendeine Art realer und Cassandra verrückter macht.

Fazit:

Wenn man ein interessantes Buch über die menschliche Psyche lesen möchte ist man bei „Pepper-Man“ auf jeden Fall richtig. Aber gruselig fand ich es nicht, weshalb ich es nicht empfehlen kann, wenn man sich so richtig gruseln will. Ich denke ich bin hier einfach mit den falschen Erwartungen dran gegangen.

Bewertung: 3/5

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