Rezension

Nachtschwärmer – Moira Frank

„Nachtschwärmer“ ist auf Grund der Sprache im Buch sehr umstritten. Jetzt möchte ich euch meine Meinung zum Buch sagen.

Das Buch:

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Titel: Nachtschwärmer
Autorin Moira Frank
Verlag: cbj
Erschienen:22. Juli 2019
Seiten: 400
Klappentext:
Ganze drei Wochen hatte Helena einen Halbbruder. Lukas hat sie auf Facebook gefunden, sie haben stundenlang telefoniert, doch bevor sie sich treffen können, stirbt er bei einem Verkehrsunfall. Als Helena in den Sommerferien mit ihrem nichtsahnenden Freund in die Uckermark zum Zelten fährt, um Lukas‘ Grab zu besuchen, lernt sie seine beiden besten Kumpel kennen und das Mädchen, mit dem er zusammen war. Und nach Wochen des Stillstands nimmt Helenas Leben rasant an Fahrt auf …

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Meine Meinung:

„Nachstschwärmer“ hat ja für ganz schöne Diskussionen gesorgt. Gegenstand der Diskussion ist die Sprache, aber zu der möchte ich erst am Ende kommen.

Die Story ist eher langsam, was ich aber sehr angenehm fand. Auch wenn die Reise ja einen traurigen Hintergrund hat, ist die Story doch auch sehr schön, aber eben auch emotional.

Helena ist unsere Protagonistin. Sie entdeckt auf der Reise sehr viel über sich selbst, was ich sehr interessant zu verfolgen fand. Im Großen und Ganzen war sie mir auch sehr sympathisch.

Auch die Nebencharaktere, Lukas Freunde, haben mir sehr gut gefallen. Sie sind eine bunte und verrückte Truppe. Besonders angetan hat es mir Victor, weil ich seinen Humor einfach super lustig finde.

Ich persönlich fand den Schreibstil der Autorin sehr angenehm. Kommen wir nun zum Diskussionspunkt. Die Autorin hat hier absichtlich eine realistische Jugendsprachen gewählt, heißt es kommen Beleidigungen und Aussagen (die häufig als Witz gemeint sind) über Minderheiten vor. Das muss man auf gar keinen Fall gut finden und ich kann es auch vollkommen nachvollziehen, wenn man das buch deswegen nicht mag, aber ich bin selbst 17 und kann aus meinen Erfahrungen sagen: Ja, so reden Jugendliche. Bei den rassistischen Äußerungen von Helenas Freund hätte man auf jeden Fall noch was dazu sagen können, aber vieles war eben auch Humor. : „Wir sind in Brandenburg Baby. Egal, ob dein Hund oder dein Pferd braun ist, du nennst ihn besser wie den guten alten Führer. Und wenn du ein richtiger deutscher Vorzeigebürger bist, dann bringst du ihm den Hitlergruß bei.“ (Seite 92) ist eine der Aussagen die häufig angeführt werden, wo aber eben im Buch klar ist, dass schwarzer Humor ist. Klar ist: Das muss man nicht mögen. Auf gar keinen Fall. Hiermit wollte ich ein Beispiel geben, an dem ihr gut erkennen könnt, ob das Buch etwas für euch ist.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich „Nachtschwärmer auf jeden Fall empfehlen, man sollte sich eben nur der Sprache bewusst sein und wissen, ob man damit klar kommt oder nicht.

Bewertung: 4/5

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