Rezension

Elite – Brendan Kiely

Als ich „Elite“ im Verlagsprogramm von Bastei Lübbe entdeckt, war ich echt mega gespannt. Das Hauptthema hier ist nämlich Feminismus. Nebenbei werden aber auch noch andere wichtige Themen wie zum Beispiel Homophobie behandelt.

Das Buch:

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Titel: Elite Die Welt gehört nicht euch
Autorin: Brendan Kiely
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: Mai 2019
Seiten: 379
Klappentext:
Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.
Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen

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Meine Meinung:

Einer aus meinem Philosphie Kurs meinte mal, dass Feminismus doch unnötig wäre. „Elite“ beweist mit seinem erschreckendem Realismus genau das Gegenteil. Nämlich, dass unsere Gesellschaft Feminismus auf jeden Fall noch nötig hat.

Bei „Elite“ wird öfter kritisiert, dass es langweilig sei, da nicht so viel passieren würde, was ich so allerdings nicht sehe, da es gerade im Mittelteil und am Ende um ein sehr krasses Geschehnis geht und darum wie damit umgegangen wird, aber auch davor ist es nicht langweilig, da die Gefühle der Charaktere, die Beziehungen zwischen den Personen und die Probleme, die die Schule im Thema Soziales hat, dargestellt werden.

Jules war mir von Anfang an sympathisch und sie hat mich auch echt zum nachdenken bewegt, da ich mir ein paar Mal bei ihren Aktionen dachte: Okay, das ist jetzt komisch, dann ist mir aber auch direkt aufgefallen, dass es eigentlich so sein sollte wie sie es will. Sie ist so eine starke Protagonistin, beinahe die ganze Schule empfindet sie als verrückt, aber dennoch lässt sie sich nicht von ihren Vorhaben abringen.

Auch James mochte ich sehr gerne. Er setzt vieles aufs Spiel um Jules zu helfen. Am Anfang weiß er noch nicht so ganz wo er sich postioonieren soll, aber schnell trifft er die einzig logische Entscheidung.

Der Schreibstil war sehr angenehm. Die Geschichte wird uns abwechselnd aus Jules und James Sicht erzählt, wobei man auch Unterschiede zwischen den Erzählern merkt.

Fazit:

Zusammenfassend finde ich es echt schade, dass das Buch so wenig vom Verlag beworben wird und auch kaum im Buchhandel ausliegt. Es ist einfach ein sehr wichtiges Jugendbuch. Für Feminismus fehlt einfach vielen das Verständnis und durch eben solche Bücher könnte da besser werden. Ich kann euch „Elite“ wirklich nur ans Herz legen.

Bewertung: 5/5

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