Rezension

Das Flüstern der Rebellion – Sophie Marlene Frohnauer

In den letzten Tagen habe ich „Das Flüstern der Rebellion“ gelesen. Das Besondere an dem Buch: Es ist aus Graspapier hergestellt, genau wie alle anderen Bücher des Matabooks Verlags. Ich finde die Idee total gut, doch ob mir das Buch gefallen hat erzähle ich euch hier.

Das Buch:

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Das Flüstern der Rebellion CoverTitel: Das Flüstern der Rebellion
Autorin: Sophie Marlene Frohnauer
Verlag: Matabooks
Seiten: 320
Klappentext:
Was passiert, wenn eine tödliche Krankheit die halbe Welt unbewohnbar macht? Was ist, wenn alle Menschen plötzlich auf engstem Raum und unterdrückt von der eigenen Regierung leben müssen? Und was geschieht, wenn ein Mädchen aus der Spitze dieser Regierung auf einen Gegner des Systems trifft? Das zeigt die neue Dystopie von Sophie Marlene Frohnauer.

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Meine Meinung:

Der Klappentext von „Das Flüstern der Rebellion“ hat mich echt neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und das Thema ist ja auch sehr aktuell. Dennoch hat mich das Buch am Ende echt enttäuscht zurückgelassen. Denn um diese dystopische Situation geht es eigentlich gar nicht so wirklich. Wie es zur aktuellen Situation kam wird nie erklärt. Es wird nur gesagt, dass es eben diese schlimme Krankheit gibt, die auch nicht näher beschrieben wird.

Auch im Verlauf der Story spielt das Setting nur eine untergeordnete Rolle. Es geht vor allem um die Liebesgeschichte zwischen Luna und Levin, bei der der Funke bei mir auch nicht überspringen. Die Gefühle und Handlungen der Protagonisten sind häufig unnachvollziehbar und die Dialoge platt. Die meisten Aussagen folgen einfach nur so auf einander. Die Situation und die Umgebung werden kaum Beschrieben, wodurch dann auch wieder keine Stimmung aufkommt.

Die Nebencharaktere waren in Ordnung, aber hatten nicht viel Tiefe und auch keinen klaren Charakter, sondern haben sich so verhalten wie es eben gerade passt. Außerdem haben sehr ähnliche Namen bei mir für Verwirrung gesorgt.

Als es an die heiße Phase des Buches ging, habe ich mich gefreut und habe mich endlich auf die Dystopie gefreut. Leider wurde es aber nicht besser. In diesem sehr politischen Teil hat man sehr gemerkt, dass der Autorin das Verständnis für Politik gefehlt hat. Der Antagonist wurde so unglaubwürdig gezeichnet, dass ich die ganze Situation gar nicht ernst nehmen konnte.

Fazit:

Ich konnte in der Geschichte echt gute Ansätze erkennen, allerdings ist die Umsetzung in meinen Augen so schlecht gewesen, dass ich es leider nicht weiterempfehlen kann.

Bewertung: 1/5

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