Blutkristalle Rezension
Rezension

Blutkristalle – Ursula Poznanski

„Blutkristalle“ gehört zu den Kurzgeschichten aus dem Knaur Verlag. Die meisten Kurzgeschichten gefallen mir eher nicht, aber da Ursula Poznanski eine meiner Lieblingsautorinnen ist, musste ich dem einfach eine Chance geben.

Das Buch:

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Blutkristalle CoverTitel: Blutkristalle
Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Knaur
Erschienen: 03.05.2021
Seiten: 80
Klappentext:
Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht.

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Meine Meinung:

„Blutkristalle“ hat leider bestätigt, wieso ich meine Vorurteile gegen Kurzgeschichten habe. Natürlich habe ich nie erwartet genau das gleiche, wie in einem ihrer normalen Büchern geboten zu bekommen, dennoch hat es meine Erwartungen unterboten, was nicht heiißt, dass das Buch an sich schlecht ist, denn das ist es definitiv nicht. Aber eben einfach nicht das, was ich von Poznanski erwartet habe.

Mein größtes Problem waren die Charaktere. Natürlich lassen 80 Seiten nicht sehr viel Platz für Entwicklungen und tiefgründigkeit, aber dennoch war mir kein einziger Charakter auch nur sympathisch und das macht ein Buch für mich immer ziemlich uninteressant.

Die Geschichte an sich mitsamt Stalker und Bergtour hat mir gut gefallen. Das Setting war toll umgesetzt und hat noch seine ganz eigene Spannung durch die natürliche Gefahr der Berge  und des Schnees mitgebracht.

Das Ende war gut und unerwartet.

Fazit:

„Blutkristalle“ ist definitiv kein schlechtes Buch und wenn ihr Kurzgeschichten mögt, werdet ihr diese sicher auch mögen. Für mich war das Buch aber eher nichts. Ich liebe einfach komplexe Charaktere und eine Story, die sich aufbaut und da kann man logischerweise auf 80 Seiten nicht so viel von bieten und das fehlt mir einfach, auch wenn ich die Geschichte als einen Happ für Zwischendurch betrachte. Somit würde ich sagen, dass „Blutkristalle“ Geschmackssache ist. Eben abhängig davon ob man Kurzgeschichten mag oder nicht.

Geschmackssache Bewertung

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