Rezension

You in Five Acts – Una LaMarche

„You in Five Acts“ ist ein Buch, das für mich besonders durch sein Setting so interessant klang, da es in einer kreativen Schule, für Tanz, Theater und Musik spielt. Wie es mir letzt endlich gefallen hat möchte ich euch heute erzählen.

Das Buch:

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You in Five Acts CoverTitel: You in Five Acts
Autorin: Una LaMarche
Verlag: dtv
Erschienen: 20. September 2019
Seiten: 336
Klappentext:
Fünf Freunde an einer New Yorker Schauspielschule, alle mit dem gleichen Traum von Ruhm und Erfolg. Doch der Druck ist enorm:
Joy, die einzige schwarze Tänzerin der Schule, kämpft um eine Rolle in der Abschlussaufführung.
Ihre Freundin Liv ist eigentlich mit Ethan zusammen, kann aber nicht von Dave lassen. Und von den Tabletten.
Diego kommt aus einer Familie, in der Tänzer nicht als ernst zu nehmender Berufswunsch gilt.
Während alle fünf mit ihren eigenen Problemen ringen, taumeln sie, ohne es zu wissen, dem größten Drama entgegen…

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Meine Meinung:

Was mir ziemlich schnell positiv an dem Buch aufgefallen ist, ist die besondere Schreibweise. Das Buch ist nämlich in fünf Akte aufgebaut. In jedem der Akte erzählt ein Charakter die Geschichte aus seiner Sicht, dabei spricht er immer zu einer anderen Person in der du-Form.

Die Geschichte an sich beginnt sehr gut. Einem werden die verschiedenen Charaktere und das Leben in der Schule vorgestellt. Leider verliert das Setting immer mehr an Wichtigkeit und gerät für meinen Geschmack viel zu sehr in den Hintergrund. Dafür gewinnen die persönlichen Dramen der Charaktere immer mehr an Wichtigkeit. An sich war das alles sehr interessant zu lesen, aber es wird sich an sehr vielen Klischees bedient. Die Ballerina mit der Knöchelverletzung, der unglückliche Kinderstar, der Drehbuchautor, der seine eigene Geschichte aufschreibt und die Eltern, denen wirklich alles egal ist um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Auch was die Herkunft der Charaktere anbelangt, gibt es einiges an Klischees. Natürlich gibt es in der mexikanischen Familie mindestens einen Drogendealer. Und Ethans russischer Vater, dient auch nur zum Witz, weil er die Namen ja so komisch ausspricht, aber ansonsten spricht er ja perfektes Englisch. Komisch oder?

Die Charaktere waren mir mal sympathisch und mal nicht. Diego und Joy mochte ich tatsächlich durchgehend, während ich die Handlungen der anderen drei häufig gar nicht nachvollziehen konnte.

Besonders gestört hat mich aber das Ende. Hier wird für den Schockmoment noch ein sehr ernstes Thema verwendet, das aber im Epilog überhaupt nicht verarbeitet wird, wodurch einen das Ende super unbefriedigt zurück lässt.

Fazit:

Zusammenfassend ist „You in Five Acts“ ganz nett, hat aber doch einfach zu viele Schwachpunkte, als dass ich es weiter empfehlen könnte.

Bewertung: 2/5

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