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Wicker King | Rezension

Das Buch:

*Rezensionsexemplar
Titel: Wicker King
Autorin: Kayla Ancrum
Verlag: dtv 
Erschienen: 2018
Seiten: 320
Klappentext:
Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August                                                     auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in                                                         dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit                                                         genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

Meine Meinung:

Als ich das Buch aufmachte, dachte ich mir:“Oh Nein“. Es hat nämlich einen ähnlichen Aufbau, wie „Illuminae“ und damit bin ich bei „Illuminae“ gar nicht klar gekommen, bei „Wicker King“ war das allerdings ganz anders, was glaube ich vor allem daran lag, dass es nicht so technisch ist. An manchen Stellen habe ich schon die längeren Szenen vermisst, aber letzten Endes hat man so einen breit gefächerten Überblick über die Geschichte erlangt. 
Die Story an sich war auch sehr spannend. Ich fand es sehr interessant zu beobachten, wie Jack immer mehr in seine eigene Welt abtaucht, aber auch wie August damit umgeht, obwohl er es ja nicht sieht. Zudem finde ich es auch spannend, wie mittels einer psychischen Erkrankung Fantasyelemente in die Story gebracht werden. 
August war mir auf Grund seines Verhaltens nur mäßig sympathisch. Ich finde es zwar süß, wie er sich um seine Liebsten kümmert, dennoch war sein Verhalten häufig nicht nachvollziehbar. Die Auflösung erklärt allerdings einiges.
Bei Jack kann ich nicht so viel sagen, da er ja offensichtlich eine psychische Erkrankung hat und deshalb eine Beurteilung seines Verhaltens schwer ist.
Die Nebencharaktere sind der Autorin alle gut gelungen, so dass sie das Buch nochmal besser machen.
Das Ende ist auf jeden Fall nachvollziehbar und zufriedenstellend, also auch ein Pluspunkt.

Fazit:

Auch, wenn ich nicht viel am Buch auszusetzen habe, ist es kein Highlight für mich, weshalb der Roman von mir keine fünf Sterne bekommen kann. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen und würde es Fans von Jugendbüchern und Illuminae auf jeden Fall weiterempfehlen.

Bewertung: 4/5

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