Rezension

Up all Night – April Dawson

Wer schon meinen Lesemonat gelesen hat, weiß, dass „Up all Night“, das für mich schlechteste Buch meines Lesemonats April war und warum das so ist, möchte ich euch in dieser Rezension erklären.

Das Buch:

Werbung (Verlinkung & Rezensionsexemplar)

Titel: Up all Night
Autorin: April Dawson
Verlag: LYX
Erschienen: 29.04.2019
Seiten: 405 Seiten
Klappentext:
Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?
Als Taylor Jensen an ein und demselben Tag nicht nur ihren Job an einen Kollegen verliert, sondern auch ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie von Männern erst einmal genug. Völlig verzweifelt läuft sie Daniel Grant in die Arme, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Einst waren sie beste Freunde, aber ein männlicher Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln ist das Letzte, was Tae jetzt gebrauchen kann. Doch Dan steht schon lange auf Männer, weshalb das heiße Prickeln zwischen ihnen nichts zu bedeuten hat – oder etwa doch?

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Meine Meinung:

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich hier anfangen soll, aber ich denke ich fange mal beim äußeren an. Das Cover ist nämlich sehr schön und hat mich in Kombination mit dem Klappentext auch sehr neugierig auf „Up all Night“ gemacht, weil ich ja sehr gerne Bücher mit diversen Protagonisten lese, allerdings kann ich hier sagen, ohne zu spoilern (man erfährt es nämlich schon auf ca. Seite 38), dass Daniel gar nicht schwul ist, sondern Taylor nur anlügt (Das ist Queerbaiting).

Der Schreibstil kam mir vor Allem am Anfang sehr stockend vor. Es gibt beispielsweise einige Wortwiederholungen. Ich kann allerdings nicht sagen ob der Schreibstil mit der Zeit besser wurde oder ob ich mich nur daran gewöhnt habe.

Taylor war mir während des Buch schon sehr sympathisch. Sie ist einfach eine sehr liebenswürdige Person. Daniel hätte dazu auch Potenzial gehabt, aber durch seine Lüge konnte ich ihn einfach nicht mögen.

Die Story ist im Großen und Ganzen sehr langweilig. Es passiert immer wieder das selbe und auch die Gedanken der Protagonisten wiederholen sich ständig. Die Lüge wird erst am Ende des Buches aufgedeckt, wodurch das Ganze auf ungefähr 50 Seiten geklärt wird.

Im Allgemeinen ist die Story auch noch voller Plotwholes. Heißt die Autorin nimmt Handlungen oder Charaktere in die Handlung auf und auf einmal tauchen sie gar nicht mehr auf. Zum Beispiel Taylors Freundinnen aus ihrem früheren Leben.

!Achtung Spoiler! (Im Fazit gehts Spoilerfrei weiter)

Das Größte Problem hatte ich mit dem Ende. Als Daniel seine Lüge aufdeckt, will Taylor ihm (verständlicherweise) nicht verzeihen. Sie hasst nämlich Lügen. Ihr Mutter hatte nämlich Krebs und hat ihre Familie angelogen wie schlecht es um sie steht, damit ihre Familie die restliche Zeit mit ihr glücklich und nicht ängstlich verbringen kann. Am Ende wurde dann die Lüge von ihrer Mutter mit der von Daniel gleichgestellt, was ich einfach nur schockierend und total verwerflich fand. Zudem wurde Taylor richtig fertig gemacht, weil sie Daniel nicht verzeihen wollte. Sie wurde unteranderem als „Heuchlerin“ bezeichnet und sogar ihr Vater hat sie davon überzeugt ihm zu verzeihen.

Fazit:

Zusammenfassend fand ich „Up all Night“ wirklich gar nicht gut und kann es auch in keinster Weise weiterempfehlen geschweige denn in irgendeinerweise gut reden. Normalerweise liebe ich den LYX Verlag und kann euch andere Bücher aus dem Programm wie zum Beispiel „Someone New“ weiterempfehlen. Aber „Up all Night“ auf gar keinen Fall. Es vermittelt viel zu viele falsche Werte un dich kann einfach nicht nachvollziehen, wie der Verlag diesen Klappentext wählen konnte. Für Taylor und das Cover gibt es dennoch einen Stern.

Bewertung: 1/5

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