The Music of what Happens Rezension
Rezension

The Music of What Happens – Bill Konigsberg

Auf Instagram habt ihr im Laufe unserer Blogtour zu „The Music of What Happens“ schon mehr zum Buch erfahren. Hier möchte ich euch jetzt auch noch meine Meinung zum Buch verraten.

Das Buch:

Werbung (Rezensionsexemplar & Verlinkung)

The Music of What Happens CoverTitel: The Music of What Happens
Autor: Bill Konigsberg
Verlag: One
Erschienen: 27.11.2020
Seiten: 448
Klappentext:
Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft …

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Meine Meinung:

Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, war schon klar, dass ich es einfach lesen muss und vor allem wollte ich mehr zu dem Buch machen, deshalb die Instagramtour. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich was ganz anderes von dem Buch erwartet habe. Was ich erwartet habe war: Eine leichte, süße Sommerromanze. Manche Szenen spiegeln das auf jeden Fall wieder, aber das Buch ist auf jeden Fall mehr und beschäftigt sich mit vielen Themen, wie Selbstzweifel, sexueller Missbrauch und so vielem mehr. Die Triggerwarnung vorher zu lesen kann ich nur empfehlen, wenn man sie braucht.

Am Anfang hatte ich echt Schwierigkeiten ins Buch zukommen. Die Charaktere waren für mich einfach am Anfang noch nicht richtig greifbar. Mit Max hat sich das schnell geändert, weil er sehr aufgeschlossen und extrovertiert ist. Mit Jordan hingegen viel es mir schwerer, weil er ein sehr in sich gekehrter Mensch ist, der wenig von sich Preis gibt und von sich selbst auch überhaupt nicht überzeugt ist. Mein Problem bei ihm waren auf jeden Fall auch seine Freundinnen, die eine lange Zeit sehr oberflächlich, übergriffig und asozial sind.

Generell spielt das Buch mit sehr vielen Klischees. Max ist ein typischer Sportler, er spielt Baseball und verhält sich wie ein „harter Kerl“. Hingegen ist Jordan halt er der Ruhige. Auch die Freundesgruppen basieren sehr auf Klischees. Mir hat es sehr gefallen wie die Klischees am Ende aufgelöst werden und die Charaktere sich verändern. Leider hat das nur einen sehr kleinen Plat im Buch bekommen. Da hätte ruhig mehr zu kommen können.

Fazit:

Zusammenfassend hatte „The Music of What Happens“ auf jeden Fall ein paar Schwächen, aber dennoch finde ich dass es eine schöne Geschichte ist und vor allem auch ein wichtiges Buch. Denn zum einen werden hier viele wichtige Themen behandelt, aber manche Themen sind auch sehr selten in Büchern vorhanden wie Missbrauch unter Männern.  Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen. Man sollte nur keine leichte Geschichte erwarten.

Bewertung: 4/5

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