Rezension

The Hate U Give

Nach der Blogtour zu „On the Come Up“ im März habe ich ich jetzt auch ihr erstes Buch gelesen, das in den Garden Heights spielt. Trotz dieser Verbindung sind die Bücher von einander unabhängig lesbar, aber mehr im folgenden.

Das Buch:

*Werbung (Rezensionsexemplar & Verlinkung)

Titel: The Hate U Give
Autorin: Angie Thomas
Verlag: cbt
Erschienen: 26.10.18
Seiten: 512
Klappentext:
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Zum Buch

Meine Meinung:

Im März habe ich schon Angie Thomas neues Buch „On the Come Up“ gelesen und im Rahmen der „Bleib du-Aktion“ von der Netzwerk Agentur Bookmark durfte ich jetzt auch noch diesen Schatz lesen. So viel schon mal vorab: Es ist definitiv ein Jahreshighlight von mir.

Vor Starrs Augen wird ihr bester Freund von der Polizei erschossen. Im Rest des Buches sehen wir wie sie damit umgeht und was in den Garden Heights nach diesem Mord los ist. Zudem lernt man hier sehr viel über Rassismus von der Polizei ausgehend.

Starr fand ich als Protagonistin echt super. Sie weiß am Anfang nicht so recht was sie jetzt machen soll und wie sie damit umgehen soll. Während des Buches wird sie dann zu einer immer stärkeren Protagonistin. Neben der Trauerbewältigung muss sie sich auch noch mit dem Problemen im Garden befassen, was zwischen den Gangs auch nicht gerade leicht ist. Sie selbst gehört aber keiner Gang an.

Auch Starrs Halbbruder Seven habe ich sehr ins Herz geschlossen. Er kümmert sich um seine Geschwister, aber dennoch lebt er auch sein eigenes Leben und hat seine ganz eigenen Probleme.

Allgemein sind die Nebencharaktere der Autorin sehr gut gelungen. Alle sind realistisch und auch sympathisch, außer die die es auch nicht sein sollen. Man kann einfach bei jedem nachvollziehen, wieso er so handelt, wie er handelt, was ich echt gut finde.

In diesem Buch greift die Autorin immer wieder unterschiedliche Probleme auf, die im Bezug mit Rassismus oder dem Ghetto stehen und gibt somit einen Einblick in eine Welt, die die meisten nicht kennen. Die Geschichte ist durch gehend spannend. Man will natürlich wissen, wie das Verfahren um Khalils Mord ausgeht, aber auch was in den Garden Heights passiert und was mit den Charakteren passiert. Wenn man einmal anfängt dieses Buch zu lesen, kann man nicht mehr so schnell aufhören.

Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Ohne Frage ist dieses Buch eine klare Empfehlung von mir. Rassismus ist ein wichtiges Thema und Bücher, die sich damit beschäftigen und dann auch noch so gut sind, haben einfach Aufmerksamkeit verdient. Mich hat es sehr nachdenklich gemacht, zum heulen und zum Lachen gebracht. Ich hoffe, dass sie noch mehr Bücher schreiben wird, die in den Garden Heights spielen, trotz seiner Probleme habe ich den Garden echt ins Herz geschlossen, das habe ich wohl mit Starrs Dad gemeinsam.

Bewertung: 5/5

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