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Tattoo | Rezension

 

Das Buch:

*Rezensionsexemplar
Titel: Tattoo
Autorin: Ashley Dyer
Verlag: blanvalet
Erschienen: 2018
Seiten: 560
Klappentext:

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin 
Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …

Meine Meinung:

In letzter Zeit lese ich wieder sehr viele Thriller und einer davon war „Tattoo“. Gestoßen bin ich auf das Buch zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse und es klang meiner Meinung nach auch sehr spannend. Ganz so spannend war es dann leider doch nicht.
Der psyBcholgische Aspekt, also „Warum tätowiert der Täter seine Opfer, wie wählt er sie aus und warum tut er das?“, war sehr interessant.
Zudem bietet der Roman viele Geheimnisse, die auch erst nach einer Zeit aufgelöst werden.
Dennoch habe ich die Auflösung früh geahnt und auch die Spannung kam trotz der Geheimnisse nur zwischendurch auf. Je länger ich das Buch gelesen habe, desto mehr Längen kamen auch hinzu. Ich denke, man hätte das Buch auf 300 Seiten runter brechen können. 
Außerdem kam mir der Thriller eher wie ein Krimi vor, weil man nur Ermittlungen begleitet, das meiste Brutale ist schon vor der Handlung passiert und während der Handlung werden fast nur Beweise gesammelt.
Der Schreibstil konnte mich dennoch überzeugen, weil er sehr angenehm zu lesen war.
Die Ermittlerin Ruth, war mir weder sympathisch, noch unsympathisch. Wenn ich auf das Buch zurückblicke habe keine Emotionen ihr gegenüber, was daran liegt, dass man die persönliche Ruth in dem Buch fast nie zu Gesicht bekommt, was ich sehr schade finde, weil mir so die Beziehung zur Protagonistin fehlt.
Kommen wir nun zum Täter. Ich möchte hier natürlich nicht spoilern, aber ich möchte dennoch sagen, dass mir bei ihm der Hintergrund einfach fehlt. Das Motiv wird genannt, aber die Glaubwürdigkeit, das gewisse Etwas, die Tiefe, fehlt einfach.

Fazit:

Hingegen meiner Erwartungen kann ich das Buch weder einen Thrillerfan, weil das, was für mich einen Thriller ausmacht fehlt, noch einen Krimifan weiter empfehlen, weil das Buch einfach nicht gut ausgearbeitet ist. Schade, Potenzial hatte die Geschichte alle mal.

Bewertung: 2/5

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