Rezension

Sturmhöhe – Emily Bronte

„Sturmhöhe“ ist ein Buch, bei dem es mir wirklich nicht leicht fällt es zu bewerten, da es eben ein Klassiker ist. Und Klassiker sind meistens Klassiker, weil sie einen Bezug zu ihrer Zeit haben und das kann ich mir nicht anmaßen zu bewerten, deswegen werde ich euch jetzt einfach erzählen, wie ich das Buch beim lesen fand und werde die Sternebewertung weglassen.

Das Buch:

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Titel: Sturmhöhe
Autorin: Emily Bronte
Verlag: Coppenrath
Erschienen: 06.08.2019
Seiten: 272 Klappentext:

In der rauen Moorlandschaft Westyorkshires liegt „Wuthering Heights“, das Anwesen der Earnshaws. Als der Gutsherr gegen den Willen aller den Waisenjungen Heathcliff aufnimmt, weiß noch keiner, welches Schicksal die Familie ereilen wird. Nach dem Tod des Vaters verprasst der spiel- und trinksüchtige Sohn Hindley das Erbe innerhalb weniger Jahre. Obwohl Heathcliff die große Liebe der Tochter Catherine ist, mit dem sie eine tiefe Seelenverwandschaft verbindet, sieht sie sich gezwungen, den Heiratsantrag des wohlhabenden Nachbarn Edgar anzunehmen. Der zutiefst gekränkte Heathcliff beschließt daraufhin, sich bitter an beiden Familien zu rächen. Für seine leidenschaftliche Liebe riskiert er alles, und weder Zeit noch Raum, ja nicht einmal der Tod halten ihn dabei auf.

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Meine Meinung:

„Sturmhöhe“ ist eben ein Klassiker, dementsprechend, darf man sich auf einen doch eher anstrengenderen, eben nicht lockeren Schreibstil, einstellen, woran man sich aber weitesgehend gewöhnt, woran ich mich aber gar nicht gewöhnen habe können, war Josef.  Im Original spricht er mit starken Yorkshire Akzent. Im Deutschen ist das zu etwas geworden, das ich am ehesten mit Plattdeutsch vergleichen könnte. Eine für mich absolut unverständliche Sprache, deshalb habe ich häufig ganze Sätze übersprungen wenn Josef geredet hat, was ich echt schade fand.

Die Geschichte ist sehr interessant. Sie besteht aus vielen Verwicklungen und Intrigen, was super spannend ist. Zudem wird auch immer alles sehr bildlich erzählt, was das Ganze natürlich noch besser macht.

Erzählt wird uns die Geschichte quasi durch Nelly. Sie ist/war Haushältern auf Wuthering Heights und dem Anwesen der Lintons. Man erfährt mit der Zeit auch immer mehr über sie, dennoch ist sie ein Charakter, der eher in den Hintergrund tritt, da die anderen Charektere sehr „laut“ sind. Also eben sehr besondere, starke, hervortretende Charaktere.

Einer davon ist auf jeden Fall Heathcliff. Er wurde als Kind bei den Earnshaws aufgenommen und hatte es dort auch nicht leicht. Er ist zu einem rachsüchtigen und kalten Mann heran gewachsen, der mehr als ein Leben zerstört.

„Sturmhöhe“ ist meine erste Schmuckausgabe von Coppenrath Verlag. Das Buch ist auf jeden Fall ein richtiger Hingucker im Regal. Aber von den Extras war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Dinge, wie eine Karte oder einen Stammbaum, fand ich echt gut, weil es eben zur Geschichte passt. Aber zwei Beschreibungen zu bestimmten Vogelarten brauche ich beim lesen nicht und finde ich auch nicht schön, als kleiner Zusatz.

Fazit:

Beim lesen habe ich so viele Gefühle durchlebt. Von Hass bis Mitleid war alles dabei, was das Lesen zu einem echten Erlebnis gemacht hat. Dennoch habe ich sehr lange gebraucht um das Buch zu beenden, was zum einen am Schreibstil lag, zum anderen aber auch an der Aufmachung, denn die Schrift ist wirklich sehr klein und die Seiten sehr groß, weshalb mir die Kapitel immer viel länger vorkamen, als sie wirklich waren.

 

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