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Snow Heart | Rezension

„Snow Heart“ ist der erste Roman, den ich von Olivia Mikula gelesen habe, ob es auch der einzige bleiben wird, den ich von ihr lesen werde erfahrt ihr dann am Ende der Rezension.

Titel: Snow Heart
Autor: Olivia Mikula
Verlag: Drachenmond
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 282
Klappentext:
Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben, wie jede andere junge Frau – bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.

Meine Meinung:

Um erst einmal zur Story im Allgemeinen zu kommen, muss ich sagen, dass sowohl die Idee, als auch der Klappentext sehr interessant klangen, aber dennoch wurde ich sehr enttäuscht. Zum einen gab es einen ständigen und schnellen Szenenwechsel, wodurch es mir sehr schwer viel mich richtig in die Situation einzufühlen und auch in den Kampfszenen kam bei mir irgendwie keine Spannung auf. Und ohne jetzt zu viel vorweg nehmen zu wollen, fand ich auch das, was hinter alle dem steckt sehr unrealistisch. Der Schreibstil wirkte am Anfang sehr gezwungen, das lockerte sich dann aber mit der Zeit auf, bis der Schreibstil sehr angenehm wurde. Nun zu der Protagonistin Caspara, an sich hatte sie durch ihren Humor, gute Chancen ein Charakter zu werden, der mir sehr gefällt, allerdings wurde das immer wieder durch die starken Stimmungsschwankungen und ihr ständiges Aufgeben, bis Wyatt sie wieder motiviert, zerstört. Die Handlungen ihres Antagonisten konnte ich in keinster Weise nachvollziehen und haben in meinen Augen gar keinen Sinn gemacht, was wohl mein größtes Problem mit dem Roman war. Allerdings mochte ich sowohl Wyatt, als auch Casparas Großmutter als Charaktere sehr gerne.

Fazit:

„Snow Heart“ wird wohl erstmal das letzte und einzige Buch sein, was ich von der Autorin lesen werde, da ich einfach sehr enttäuscht wurde. Ob ich das Buch weiter empfehlen kann, ist hier eine sehr schwierige Frage. Spontan würde ich sagen: Nein. Aber wenn ich länger drüber nachdenke, könnte ich mir auch vorstellen, dass es manchen Leuten auch durchaus gefallen könnte. Man muss halt selbst entscheiden, ob man mit den ein oder anderen Dingen, die ich eben genannt habe, klar kommen würde. Da mir auch ein paar Dinge an dem Buch gefallen haben, komme ich zu einer Gesamtwertung von 2 von 5 Dreiecken.

Wertung:

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