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Slade House | Rezension

Ein dunkles Haus mit kleiner Eisentür, das nur einmal im Jahr zu sehen ist – das ist das Slade House.

Das Buch

„Slade House“ wurde mir als Rezensionsexemplar vom Rowohlt Verlag zur Verfügung gestellt.

Titel: Slade House
Autor: David Mitchell
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten: 240
Klappentext:

Geh die Slade Alley hinunter – schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein. Zunächst möchtest du gar nicht mehr fort. Dann merkst du, dass du es nicht mehr kannst. Denn alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober, wird ein Gast ins Slade House eingeladen. Doch warum wurde er oder sie ausgewählt, von wem und zu welchem Zweck? Die Antwort findet sich dort am                                                              hinteren Ende des Flures, oben am Absatz der Treppe.

Meine Meinung:

Das Buch ist in mehrere 50-seitige Geschichten/Kapitel aufgeteilt, die immer in neun Jahren Abstand spielen, was mich ein wenig gestört hat, da ich persönlich lieber kleinere Kapitel mag. 
Schon im ersten Kapitel spielt der Autor mit einem Mittel, vor dem ich mich auch in Horrorfilmen immer grusel und zwar gruselige Kinder. Somit hat sich bei mir von Beginn an eine Spannung aufgebaut, die auch über die folgenden Kapitel nicht abnimmt. Das einzige Problem, das ich am Anfang hatte, war, dass der Autor viel mit der Realität und der Einbildung spielt und ich deshalb im ersten Kapitel unfassbar verwirrt war, dazu muss man aber auch sagen, dass diese Verwirrung eines seiner genialen Mittel ist und man zum Glück auch ziemlich schnell versteht, wieso man so verwirrt wird.
David Mitchell spielt ab und an mit typischen Horror-Elementen, was mich aber nicht gestört hat, weil der Roman im allgemeinen ganz anders war, als ich es vom Klappentext vermutet habe und auch Wendungen und Auflösungen angenommen hat, die ich nicht erwartet hätte, was für mich eines der wichtigsten Elemente in diesem Genre ist. Viel mehr, außer, dass mich der Schreibstil auch überzeugen konnte, kann ich an dieser Stelle nicht schreiben, ohne das Gefühl zu habe zu viel zu spoilern.

Fazit:

Zusammenfassend merkt man an dem Roman, dass David Mitchell ein Talent für das Horror-Genre hat. Mit „Slade House“ hat er einen spannenden, gruseligen, unvorhersehbaren, gut durchdachten und für mich perfekten Horror-Roman geschrieben. Wenn ihr also auf der Suche nach einem gruseligen Buch seid, dann kann ich euch Slade House nur ans Herz legen.

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