Sinking Ships Rezension
Rezension

Sinking Ships – Tami Fischer

„Sinking Ships“ ist jetzt schon das Buch, das ich als meinen Monatsflop im Januar bezeichnen. Denn es muss schon einiges kommen um das noch zu unterbieten. Wieso es mir so geht, möchte ich euch jetzt erzählen.

Das Buch:

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Sinking Ships CoverTitel: Sinking Ships
Autorin: Tami Fischer
Verlag: Knaur
Erschienen: 04. November 2019
Seiten: 384
Klappentext:
Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.
Denn Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein groß zu ziehen und nebenbei auch noch Job und Studium zu stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat, seit sie als kleines Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Mutter ertrunken ist. Niemand soll Carla schwach sehen.
Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.

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Meine Meinung:

Wie schon erwähnt, konnte mich „Sinking Ships“ gar nicht überzeugen, was bei „Burning Bridges“ mittlerweile auch so ist, wenn ich an das Buch zurück denke. Ich erwähne das hier extra nochmal, da ich dem Buch damals glaube ich sogar vier Sterne gegeben hatte. Mittlerweile würde ich „Burning Bridges“ eher zwei geben, nachdem ich es noch einmal reflektiert hatte.

Am Anfang von „Sinking Ships“ war ich erstmal erleichtert, da es viel besser anfängt als „Burning Bridges“. Die komische Mafia Story findet hier zum Glück gar keinen Platz. Stattdessen geht es hier um die Themen Panikattacken und Erfolgsdruck, worauf ich mich richtig gefreut hatte. Mit der Zeit habe ich allerdings gemerkt, dass die Freue umsonst war, da die Panikattacken von Carla im Endeffekt nur einen Grund hatten, dass die beiden sich näher kommen. Mitchell mochte ich eigentlich sehr, aber er hat ihre Situation für ihn ausgenutzt und es damit entschuldigt, dass er ja eigentlich um sein selbstsüchtiges Verhalten weiß.

Mitchell hat aber auch noch seine eigenen Probleme. Nämlich den Erfolgsdruck, den er von seiner Mutter auferlegt bekommt. Womit wir schon mal bei einer anderen Sache wären die mich aufregt. Klischees. Eigene Ideen gibt es hier kaum. Wie oft hat man schon von Sportlerkindern gelesen, die unter Druck gesetzt werden? Richtig, tausend mal. Ansonsten war Mitchell aber ganz sympathisch und hatte einen guten Humor.

Carla entspricht einem Latinaklischee. Sie schimpft generell nur auf spanisch und wenn sie wütend oder betrunken ist, bekommt sie den Akzent. Auch ein Greencard Problem und die zerrüttelte Familie darf nicht fehlen. Außerdem arbeitet ihre Tante in einem Salon in dem unter den Mitarbeitern natürlich nur Spanisch gesprochen wird. Wenigstens ist Carla nicht Ella. Sie ist alles andere als naiv, eher pessimistisch und taff, weshalb ich sie im Grunde mochte.

Der Schreibstil der Autorin finde ich total angenehm und gut. Schade, dass die Geschichte nicht das gleiche geboten hat.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich das Buch auf jeden Fall nicht weiter empfehlen. Dem Buch mangelt es leider an eigenen Ideen, auch wenn das Grundkonzept gut war und mich auch der Schreibstil überzeugen konnte. Ich hoffe, dass Tami nochmal eine andere Reihe veröffentlichen wird, da ich ihren Büchern gerne noch eine Chance geben würde, allerdings nicht in dieser Reihe.

Bewertung: 2/5

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