Sanctuary Rezension
Rezension

Sanctuary – Paola Mendoza & Abby Sher

„Sanctuary“ gehört auf jeden Fall zu den Büchern, auf die ich mich im letzten Jahr zurecht gefreut habe. Warum das so ist möchte ich euch hier erklären.

Das Buch:

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Sanctuary CoverTitel: Sanctuary – Flucht in die Freiheit
Autorinnen: Paola Mendoza & Abby Sher
Verlag: Carlsen
Erschienen: 29.07.2021
Seiten: 352
Klappentext:
USA, 2032: Alle Bürger*innen werden durch einen ID-Chip überwacht. Es ist beinahe unmöglich, undokumentiert zu leben, doch genau das tut die 16-jährige Vali. Nachdem sie aus Kolumbien geflohen ist, hat sich ihre Familie ein Leben in Vermont aufgebaut. Als jedoch der ID-Chip ihrer Mutter nicht mehr funktioniert und ihre Stadt nach Undokumentierten durchsucht wird, müssen sie fliehen. Das Ziel: Kalifornien, der einzige Bundesstaat, der sich der Kontrolle entzogen hat. Doch als Valis Mutter festgenommen wird, muss Vali allein mit ihrem Bruder weiter, quer durchs gesamte Land, bevor es zu spät ist.

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Meine Meinung:

Dass ich das Buch gelesen habe, ist schon etwas länger her und obwohl es mir sehr gut gefallen hat, habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich es geschafft habe as hier zu schreiben.

Die Geschichte war für mich vor allem eins, nämlich erschreckend. Diese eigentlich total verrückte Welt kommt einem gar nicht so weit weg vor und ich bin mir sicher, wäre Trump noch Präsident, würde unsere Welt mit Sicherheit auch noch ein großen Schritt in diese Richtung gehen.

In dieser Welt haben illegale Einwanderer nichts zu melden, sie sind das Feindbild der Amerikaner und es wird alles dafür getan, sie aus der Gesellschaft und auch dem Land auszuschließen. Und alleine diese riesige Ungerechtigkeit hat schon dafür gesorgt, dass ich kaum aufhören wollte mit dem Lesen. Ich wollte einfach Valis Geschichte weiterverfolgen und wollte dass für sie wieder alles gut wird.

Vali selbst mochte ich total gerne. Natürlich geht es ihr in dieser Situation nicht gut, trotzdem versucht sie für ihren Bruder und später auch für andere stark zu bleiben. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und ist auch sonst ein sympathisches Mädchen.

Valis Bruder ist finde ich ein ganz besonderer Charakter, da er noch ein Kind ist und den Lesern zeigt wie so eine Flucht für ein Kind ist. Mich persönlich hat das wirklich sehr berührt.

Ansonsten lernt man während der Reise auch noch ganz viele andere Flüchtige kennen. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigene Art mit der Situation umzugehen. Diese Vielfalt hat mir auch sehr gut gefallen, weil es einfach noch mehr zeigt, noch mehr Emotionalität und es auch noch spannender macht. Während der Geschichte müssen wir uns auch von einigen Charakteren verabschieden, nicht wenige sterben, und auch wenn es traurig ist, macht es das Buch vor allem eins: realistisch.

Fazit:

Für mich ist „Sanctuary“ definitiv ein Highlight. Es hat mich so berührt und mitgerissen. Zudem behandelt es sich auch um ein aktuelles und wichtiges Thema, das auch echt gut umgesetzt wurde.

Highlight Bewertung

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