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Main Street | Rezension

Das Buch:

*Rezensionsexemplar
Titel: Main Street
Autorin: Sinclair Lewis
Verlag: Manesse
Erschienen: 2018
Seiten: 1008
Klappentext:
Carol Kennicott, eine junge Frau aus Neuengland, hat es in ein Provinznest verschlagen, deren Einwohner, so merkt sie rasch, völlig anders ticken als sie. Um keinen Preis wollen sie von Vorurteilen abrücken und mit neuen Ideen beglückt werden. Im Gegenteil: Wer an ihren tief verwurzelten Überzeugungen rüttelt, kann sein blaues Wunder erleben. So entspinnt sich ein Kampf zwischen zwei konträren Weltbildern – urbane Liberalität vs. rustikales Hinterwäldlertum. Dass Letzteres nicht so einfach zu überwinden ist, sondern böse zurückschlägt, wenn es sich bedroht fühlt, lässt sich an der USA der Gegenwart ebenso studieren wie an diesem turbulenten, unterhaltsamen Klassiker.

Meine Meinung:

„Main Street“ erzählt auf interessante und emotionale Weise, von dem Versuch Menschen zu revolutionieren, die es nicht wollen oder nicht sehen, dass sie es nötig haben.
Dennoch lässt sich unsere Protagonistin meist nicht unterkriegen, ab und hat sie dennoch ihre Phasen, in denen sie sich dem einfältigen Gedanken der Dorfbewohner ergibt, doch ihre Revolutionären Gedanken bleiben stehts bestehen, was ich sehr schön finde, weil es zeigt, dass man sich immer treu bleiben sollte, auch wenn es manchmal schwer ist. Zudem ist ihre Persönlichkeit sehr liebenswürdig sie ist modern, intelligent, extrovertiert und liest gerne, was sie mir noch sympathischer macht. 
Carol kommt nach Gopher Prairie, da sie den dort ansässigen Doktor Kennicott heiratet, der sich ihren Gedanken nur bedingt hingibt, ein eher typisches Dorfleben führt und Gopher Prairie über alles liebt, dennoch ist er sehr sympathisch, da er stets versucht das richtige zu machen und sich auch Carol meist sehr verständnisvoll zeigt.
Während des Buches begleiten wir Carol über mehrere Jahr und erfahren vor allem sehr viel über ihre Anfangszeit in G.P., allerdings verfolgen wir ihren Alltag, was bedeutet, dass nicht sonderlich viel spannendes passiert, was mich allerdings gar nicht gestört hat, da die Zwischenmenschlichen Beziehungen, die Intrigen und Carols Gedanken sehr interessant sind.
Außerdem ist Sinclair Lewis Schreibstil sehr angenehm und perfekt um die Geschichte gut zu verfolgen. 
Als es zu Ende war, war ich sehr traurig. Zum einen, weil ich mich nicht von Carol verabschieden wollte und zum anderen, weil das Ende mich nur bedingt zufrieden gestellt hat, da Es keinen richtigen Abschluss hat, allerdings hat mir die Aussage am Ende sehr gut gefallen, weshalb dem Ende sehr zwiegespalten gegenüber stehe.
Auch das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, was aber für alle Verlagen aus dem Verlag gilt.

Fazit:

Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight, weshalb ich es auch weiterempfehlen würden. Wenn ihr allerdings nur Bücher mögt in denen es ständig super spannende Cliffhänger gibt, ist „MAin Street“ vielleicht nichts für euch. Aber als Klassiker- Liebhaber ist es ein Muss.

Bewertung: 5/5

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