Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht Rezension
Rezension

Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht – Alexandra Potter

„Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht“ ist ein lustiges und leichtes Buch, doch ob es mich überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.

Das Buch:

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Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht CoverTitel: Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht
Autorin: Alexandra Potter
Verlag: Piper
Erschienen: 03.08.2020
Seiten: 560
Klappentext:
Irgendwie hatte Nell sich das anders vorgestellt mit dem Leben. Anfang 40 klang nach liebevollem Ehemann, wunderbaren Kindern und einem fantastischen Zuhause. Stattdessen ist der Verlobte weg, das Geschäft ist pleite und die Ersparnisse sind dahin, während all ihre Freunde die perfekte Hochglanzexistenz führen. Als ein alter Arbeitskollege ihr einen Job als Nachrufschreiberin verschafft, lernt sie die unkonventionelle und lebenslustige Witwe Cricket kennen. Die ungleichen Freundinnen helfen sich gegenseitig, mit dem Abschied von ihrem alten Leben fertig zu werden. Begleitet von Artus, einem riesigen Fellknäuel von Hund, geht Nell endlich ganz eigene Wege. Und trifft unterwegs einen Mann zum Verlieben, wo sie ihn nie vermutet hätte …

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Meine Meinung:

Von „Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht“ habe ich, vom Klappentext her, ein Buch in die Richtung Petra Hülsmann erwartet, was ich aber bekommen hab, war aber leider ein wenig enttäuschend, aber zuerst zu den positiven Aspekten.

Nell ist für mich eine richtige Sympathieträgerin. Man hofft für sie nur das Beste und fühlt mit ihr mit, wenn ihr wieder was Schlechtes passiert. Außerdem fühlt sie sich super realistisch an, wodurch ich ihre Probleme als Mitte Vierzig-Jährige, auch als 18-Jährige verstehen konnte.

Gerade der Anfang der Geschichte hat mir, bis auf ein paar Details am Schreibstil zu dem ich gleich komme, sehr gut gefallen. Wie es oft bei solchen Büchern ist, ging erstmal alles schief und hat einen auf viel Lustiges hoffen lassen.

Mit der Zeit habe ich allerdings das Interesse an der Geschichte verloren. Die Geschichte war mit fast 600 Seiten einfach extrem lang gezogen. In einigen Kapiteln ist gefühlt gar nichts passiert und irgendwann habe ich mich leider nur noch gelangweilt und wollte einfach nur, dass das Buch auch irgendwann zu Ende ist.

Der Schreibstil war an sich sehr angenehm zu lesen, aber es gab eine Sache die mich wirklich unfassbar doll gestört hat und zwar hat die Protagonistin auf pseudo witzige, ironische Weise immer wieder Hashtags in ihrem Sprachgebrauch benutzt. Und egal ob ironisch oder unironisch, das kann ich einfach gar nicht ab und stört meinen Lesefluss enorm.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich hier weder eine klare Empfehlung aussprechen, noch von dem Buch abraten. Es ist unterhaltsam, aber eben extrem lang gezogen, wen sowas nicht stört, für den könnte das Buch was sein. Wer es aber auch nicht mag, wenn in Hashtags geredet wird, der sollte vielleicht eher die Finger davon lassen. Letzt endlich sollte man sich aber eh immer sein eigenes Bild machen.

Bewertung: 2,5/5

 

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