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Ina Taus Interview

 

Ich hatte mal wieder die Ehre eine ganz tolle Autorin zu interviewen und zwar die liebe Ina Taus.
Aber bevor wir zum Interview kommen stelle ich euch erstmal die Autorin vor.

Die Autorin:

Ina Taus ist 1986 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Niederösterreich. Wenn sie nicht gerade als Sachbearbeiterin mit Zahlen jongliert, lässt sie die Buchstaben tanzen und bringt die vielen Ideen, die ihr im Kopf herumschwirren, zu Papier. Bereits als Kind steckte sie ihre Nase am liebsten in Bücher und war eine große Geschichtenerzählerin. Ihren Debütroman „Bandstorys“ hat sie bei Impress veröffentlicht. Mittlerweile hat sie sieben Bücher veröffentlicht, das letzte sogar als Selfpublisherin.

Ihre Bücher:

                                        
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Das Interview:

Beschreibe dein letztes Buch, „Lost Life found Love“, in drei Worten.
         Dürfen es auch vier sein? Ich finde nämlich, dass der Titel das Buch perfekt in vier Worten beschreibt.

Welcher Charakter aus „Lost Life found Love“ ist dir am ähnlichsten?
         Puh, eine sehr gute Frage. Ich muss gestehen, dass mir in diesem Buch eigentlich niemand richtig ähnlich ist. Natürlich gibt es die eine oder andere Eigenschaft, die man an einen Charakter weitergibt, aber … so richtig ähnlich bin ich keinem Charakter. Wobei ich vermutlich genauso ein Typ bin wie Alex, der Konfrontationen eher aus dem Weg geht, bis er seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann und aktiv werden muss.

Warum hast du dich dazu entschieden einen Gay Romance Roman zu
           schreiben, oder ist die Idee einfach so entstanden?
         Ich lese selbst sehr gerne Gay Romance, bin aber nicht unbedingt der Fan von erotischen Romanen. Vielleicht suche ich auch falsch, aber da es – meiner Meinung nach – früher sehr wenig Unterhaltungsliteratur von Autoren gab, die sich auf jüngere Protagonisten spezialisierten, dachte ich mir, dass ich einfach selbst ein Buch in diese Richtung schreibe. Wobei sich die Lage in den letzten Jahren sehr gebessert hat und es bereits sehr viel mehr Bücher gibt, die den Fokus auf Coming-Out-Storys legen.

Welches deiner eigenen Bücher liegt dir am meisten am Herzen?
         Eine sehr gut Frage. »Bitter Beats«« wird zum Beispiel immer etwas Besonderes für mich bleiben, da es mein Debütroman war. Wenn ich mich aber für ein Buch entscheiden müsste, wäre es wohl »Alles, was ich mir wünsche«, weil eine Geschichte, die als Freundinnen-Spaß-Projekt begonnen hat, zu so viel mehr wurde.

Wie bist du auf die geniale Idee gekommen Tattoos als Goodies zu machen?
         Ich habe wochenlang überlegt, was typisch Moritz oder typisch Alex ist. Irgendwann dachte ich mir dann: Tattoos. Die Tattoos!

Wie kommst du auf deine Ideen?
         Puh, ganz ehrlich: Sie überrollen mich einfach. Lost Life Found Love war ein Projekt ohne konkreten Plot, das auch überhaupt nicht geplant war und gar nicht in meinen Zeitplan gepasst hat. Ebenso ist es mir mit Closer und Bitter Beats gegangen. Ich brainstorme nicht stundenlang wie sich eine Geschichte weiterentwickeln soll oder muss. Ich warte einfach, bis mir zum Beispiel beim Schlafengehen die zündende Idee kommt: Das ist es jetzt! So geht es weiter.
         Natürlich lasse ich mich manchmal auch von meinem Leben inspiriere. Ich glaube, in so ziemlich jedem Buch, gibt eine Szene, die ich selbst erlebt habe. Zum Beispiel habe ich in Sad Songs das Kennenlernen von meinem Mann und mir in leicht abgewandelter Form auf Autumn und Alex übertragen. In Lonely Lyrics gibt es ein Gespräch, dass ich mit einem guten Freund geführt habe usw.

Arbeitest du lieber mit einem Verlag oder als Selfpublisherin?
         Bisher war »Lost Life Found Love“ das erste Buch, das ich als Selfpublisherin veröffentlich habe und ich bin sehr froh, dass ich nicht sofort bei meiner ersten Veröffentlichung diesen Weg gewählt habe. Dank Verlagen lernt man viel dazu und man merkt, was man will und was man nicht möchte. Für mich war es schön, einmal machen zu können, was ich will und keine Kompromisse eingehen zu müssen. Ich konnte frei über den Titel und das Cover entscheiden, über einen Release-Termin und und und ….
         Ich werde aber auch in Zukunft weiter mit Verlagen zusammenarbeiten, aus dem einfachen Grund, da einem sehr, sehr, sehr viel Arbeit abgenommen wird und sich auf das Wichtigste konzentrieren kann: Das Schreiben.

Was würdest du angehenden Autoren raten?
         Schreibt. Tauscht euch mit anderen aus. Lest Schreibtipps im Internet, recherchiert, nicht nur inhaltlich, sondern auch wie ihr euch stilistisch weiterverbessern könnt. Schreiben ist ein Handwerk, bei dem man sich immer weiterentwickeln und verbessern kann. Nehmt Kritik an. Es bringt nichts, wenn euch jemand sagt, wie toll die Geschichte ist, sucht euch jemand, der euch kritisiert, euch Anregungen gibt, wie ihr die Story noch verbessern könnt. Es ist kein Fehler, andere Meinungen zuzulassen, Ideen oder Anregungen zu übernehmen, denn es wird immer euer Buch bleiben.

Dein Lieblingsbuch oder eines deiner Lieblingsbücher? Die Entscheidung ist ja meistens nicht sehr leicht.
         Also, bei mir ist es nicht schwer, mich auf eine Autorin festzulegen, denn es ist Cassandra Clare. Von ihr konnten mich bisher alle Bücher fesseln, da ich ihre Protagonisten so wahnsinnig toll finde. Mein Lieblingsbuch ist dann immer das aktuelle. Zuletzt habe ich Lady Midnight und Lord of Shadows gelesen und jetzt warte ich sehnsüchtig auf Queen of Air and Darkness.

Was machst du, wenn du nicht gerade arbeitest oder schreibst?
         Wenn ich gerade nicht in der Arbeit bin oder schreibe, dann verbringe ich Zeit mit meinen Kindern. Hin und wieder schaffe ich es, mich mit Freundinnen zu treffen oder ein paar entspannte Stunden mit meinem Mann zu verbringen, selbst wenn wir nur Netflix schauen. Natürlich lese ich auch gerne, wobei mir in letzter Zeit nicht besonders viel Zeit dafür bleibt.

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