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Eingeschlossene Gesellschaft | Rezension

 Heute habe ich zum ersten Mal eine Hörbuchrezension für euch und zwar zu „Eingeschlossene  Gesellschaft“ von Jan Weiler, das ich vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Titel: Eingeschlossene Gesellschaft
Autor: Jan Weiler
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungsjahr: 2018
Dauer: ca. 1h 40min (2 CDs)
Klappentext:
An einem Freitagnachmittag sitzen sechs Mitglieder des Lehrkörpers eines städtischen Gymnasiums im Lehrerzimmer. Da ist Holger Arndt, der joviale Schüleranwalt, ihm gegenüber Klaus Engelhardt, der konservative Pauker sowie Bernd Vogel, der einsame Nerd. Der Zyniker Peter Mertens und die bissige Hexe Heidi Lohmann haben sich praktisch nichts zu sagen und alle gemeinsam stehen sozial über Bettina Schuster, der unerfahrenen Referendarin. Als es an der Tür klopft, steht zur Überraschung aller aber kein Schüler, sondern ein ehrgeiziger Vater davor, der für die Abiturzulassung seines Sohnes kämpft – und dafür sogar zur Waffe greift…

Darum geht’s:

Als Vater tut man alles für seine Kinder oder nicht? Ein einziger Punkt fehlt seinem Sohn zur Abiturzulassung,also beschließt der Vater eben diesen Punkt zu erkämpfen. Dies tut er, indem er sechs Lehrer als Geiseln nimmt und sie darüber diskutieren lässt, ob sein SOhn noch einen Punkt kriegen soll, wieso er ihn nicht gekriegt hat und ob es überhaupt gerechtfertigt ist, dass diese Lehrer über die Zukunft seines Sohnes entscheiden dürfen.

Meine Meinung:

Zuerst muss ich sagen, dass der Einstieg in die Geschichte nichts ist, was einem leicht fällt, da die Geschichte nur durch die Dialoge erzählt wird und es keinen zusätzlichen Erzähler gibt, der uns die Situation beschreibt, aber nach ein paar Kapiteln kann man dann den Stimmen auch die Personen zu ordnen, so dass man dann der Geschichte vernünftig folgen kann. Man muss sich also erst eingewöhnen.Gerade zu Anfang wirken die Dialoge eher gestellt und krampfhaft, da sie zu diesem Zeitpunkt auch noch eine beschreibende Funktion einnehmen, doch auch das legt sich, wenn die Lehrkräfte mit dem diskutieren beginnen, um nun auch zur Hauptessenz des Hörspieles zu kommen – den Diskussionen. Alle Diskussionen sind gut ausgearbeitet und durch die unterschiedlichen Ansichten der Lehrer auch interessant, aber nicht nur das. Auch die Themen sind spannend. Gerade ich selbst, als Schülerin, fand vor allem die Diskussionen darüber, ob es gerecht ist, ob ein Punkt mehr oder weniger zugeben so viel ausmacht und, ob Lehrer, die auch Fehler machen und objektiv handeln, eine so große Macht über unsere Zukunft haben sollten.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Eingeschlossene Gesellschaft“ einige Kritikpunkte gegen unser Bildungssystem auf lustige und interessante Weise übermittelt und damit auch potential hat zur Diskussion anzuregen. Wer sich also, für dieses Thema interessiert sollte sich dieses Hörspiel auf jeden Fall mal anschauen.

Wertung: 3/5

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