Rezension

Der Duft von Gras nach dem Regen

Vor „Der Duft von Gras nach dem Regen“ habe ich noch nie ein Buch über Achtsamkeit gelesen und habe mich sehr darauf gefreut mal mehr in das Thema zu kommen. Allerdings konnte es mich dann doch nicht überzeugen…

Das Buch:

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Titel: Der Duft von Gras nach dem Regen
Autor: Patrick Jaquemin
Verlag: Harper Collins
Erschienen: 02.05.2019
Seiten: 256
Klappentext:
Georges Lesage lebt fernab der Großstadt auf dem Land. Er achtet darauf, der Natur nur das zu nehmen, was er selbst zum Leben braucht. Er hat keinen Traktor, weil er lieber den Wind in den Bäumen hört als das Rattern eines Motors. Andere Menschen meidet er, weil ihn nur die wenigsten verstehen. Als er der Unternehmerin Annabelle begegnet, spürt Georges, dass der besondere Moment gekommen ist, auf den er sein Leben lang gewartet hat. Mit ihr kann er seine Geheimnisse teilen. Und tatsächlich gibt es etwas, das sie beide auf magische Weise verbindet …

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Meine Meinung:

Ach ja… „Der Duft von Gras nach dem Regen“ gefreut hatte ich mich hier auf einen sympathischen alten Mann der seine Ruhe und die Natur genießt, was ich dann aber bekommen habe, hat mich eher an einen verrückten Alten erinnert. Zuerst war er mir sogar schon sympathisch, weil er sein ganzes Haus voller Bücher hat, doch als er dann anfängt Bäume zu umarmen und mit Blumen zu reden (was ja auch noch angeblich eine ganz tolle Gabe ist) wurde mir das ganze doch zu esoterisch und ich wäre fast durchgedreht.

Annabelle war mir hingegen schon sympathischer. Ich konnte sie einfach besser verstehen, weil sie einen Ausweg aus ihrem stressigen Alltag sucht, doch leider hielt diese Sympathie nicht das ganze Buch, aber hier möchte ich jetzt nicht mehr zu sagen, weil es zu sehr spoilern würde.

Die Geschichte an sich war auch eher schleppend und der Schreibstil okay. Es ist nicht viel bemerkenswertes passiert außer merkwürdiger esoterischer Kram, der mir einfach gar nicht gefallen hat, wodurch ich auch keine Bindung zu den Charakteren hatte. Das Ende ist mit Sicherheit sehr emotional, aber durch die fehlende Bindung für mich leider nicht.

Fazit:

Weiter empfehlen kann ich „Der Duft von Gras nach dem Regen“ nur, wenn man Esoterik mag, ansonsten wird man eher, so wie ich, enttäuscht zurück gelassen. Wegen den kleinen Einzelheiten, die das Buch dann doch ein bisschen besser gemacht haben, kann ich dem ganzen dann aber doch zwei Sterne geben.

Bewertung: 2/5 Sternen

 

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