Das tote Kind im Wind Rezension
Rezension

Das tote Kind im Wind – Connie Roters

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf einen Thriller und da habe ich zu „Das tote Kind im Wind“ von Connie Roters gegriffen und möchte heute meine Meinung zum Buch mit euch teilen.

Das Buch:

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Das tote Kind im WindTitel: Das tote Kind im Wind Autorin: Connie Roters Verlag: Parlez Verlag Erschienen: August 2019 Seiten: 256 Klappentext: Ein grausamer Fund im Nordseebad Büsum. Auf einem Spielplatz schaukelt ein totes Kind nackt im Wind. Die Kieler Kriminalpolizei arbeitet mit Hochdruck, um den Mörder des syrischen Flüchtlingsjungen dingfest zu machen. Gleichzeitig kämpft der vom Dienst freigestellte Berliner Kommissar David Menger am Nordseestrand gegen seine ganz eigenen Dämonen. Seine Vorgesetzte Nina Schwarz will ihn nach Berlin zurückholen, damit er sich den Ermittlungen der Inneren Abteilung stellt. Doch bevor sie abreisen können, werden sie in den Mordfall verwickelt.
Zurück in Berlin übernimmt Nina Schwarz die Leitung in einem Tötungsdelikt an einem Rumänen. Der Fall weist deutliche Ähnlichkeiten mit dem Mord in Büsum auf. Nur wenige Tage später verschwindet ein weiteres Flüchtlingskind und für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

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Meine Meinung:

Die Geschichte von „Das tote Kind im Wind“ startet direkt spannend, mit dem Fund des Kindes und auch im Verlauf der Geschichte nimmt die Spannung nicht ab. Immer wieder kommen neue Wendungen hinzu und dazu kommen noch einige wichtige Themen, wie Pädophile dazu, die in dem Buch behandelt werden. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch sagen, dass das Buch nichts für Menschen ist, die bei diesem Thema sehr sensibel sind. Neben all diesem Geschwärme habe ich aber auch noch drei Dinge, die mich an der Geschichte gestört haben.

1. Es gibt immer wieder ein paar Dinge, die mir unlogisch oder unnötig vorkommen. Beispiel dafür eine Unterhaltung zwischen der Mordkommission und den Polizisten, die bereits am Fundort des Toten Kindes waren. „Wurde das Kind ermordet?“ „Wir gehen davon aus“. Eine so sinnlose Unterhaltung, die mich irgendwie total gestört hat.

2. Es gab viel zu viele Ermittler. Es waren so viele Leute im Team, dass ich erst zum Ende hin ungefähr wusste, wer wer war, was echt anstrengend war. Zudem wären wir auch hier wieder bei einer unlogischen Sache. Wieso arbeiten so viele Leute an nur einem Mordfall?

3. Es kam nicht nur einmal vor das Fakten random in den Raum geschmissen wurden. Die Fakten hatten zwar stets, was mit den Themen des Buches zu tun, aber wurden in den Gesprächen einfach so runtergerattert, so als ob man es gerade gegoogelt hätte. Das hätte man mit Sicherheit besser in die Geschichte einbringen können, denn so hat es den Lesefluss gestört.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, trotz der Unterscheidungsschwierigkeiten.

Die Ermittler haben alle sehr gut zusammengearbeitet und ein tolles und interessantes Team gebildet.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch sehr überzeugen. Sie schreibt total atmosphärisch und auch die Passagen aus der Sicht des Täters hat sie perfekt hinbekommen.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich das Buch, trotz seiner Schwächen, auf jeden Fall weiterempfehlen. Es war durch das Thema mal was ganz anderes für mich und zudem super fesselnd

Bewertung: 4/5

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