Rezension

Berlin Rostiges Herz – Sarah Stoffers

„Berlin  Rostiges Herz“ war mein erster Steam Punk Roman, mit dem ich zudem auch schon sehr lange geliebäugelt habe. Umso gespannter war ich dann natürlich, als ich es angefangen habe.

Das Buch:

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Titel: Berlin Rostiges Herz
Autorin: Sarah Stoffers
Verlag: Amrûn
Seiten: 424
Klappentext:

Berlin, die rastlose Stadt am Meer. Hier ragen die Türme der Zauberer bis in den Himmel. Im Schein der Glühlichter werden rauschende Partys gefeiert. Zucker wird in Gold aufgewogen und die Geheimpolizei wacht über den zerbrechlichen Frieden zwischen Zauberern und Erfindern.

Die Erfinderin Mathilda liebt ausgerechnet Rosa, die Tochter des magischen Großmeisters von Berlin. Genau wie der Zauberlehrling Fidelio. Beide wollen Rosa auf deren Geburtstagsparty ihre Gefühle gestehen, doch sie sind nicht die einzigen mit Plänen für den Abend. Ein Mörder hat sich unter die Gäste gemischt. Die Erfinder planen eine Rebellion gegen die Zauberer. Und tief unter der Stadt liegt ein uraltes Geheimnis verborgen.

Dystopische Steampunk-Fantasy in einem zukünftigen Berlin.

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Meine Meinung:

Besonders gespannt war ich bei „Berlin Rostiges Herz“ auf das Setting, was auch richtig gut umgesetzt ist. Hier leben die Zauberer von den Erfindern ziemlich getrennt von einander, also ist der Konflikt ja schon vorprogrammiert. Die Beschreibungen waren immer sehr anschaulich, dennoch hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten bei der Vorstellung.

Die Geschichte ist von Anfang an spannend, weil man natürlich wissen will, wieso Rosa sterben musste (Die Auflösung ist auch der Hammer). Dazu kommt noch der Konflikt zwischen den Fronten. Also man merkt, mit Spannung wird hier definitv nicht gespart.

Mathilda war mir am Anfang nicht ganz so sympathisch (aber auch nur, weil ich Fidelio lieber mochte und quasi auf seiner Seite stand), aber irgendwann muss man sie einfach ins Herz schließen. Was ich an ihr besonders cool fand, ist das Sarah mit ihr einen richtig tollen LGBTQ+ Charakter in die Geschichte eingebaut hat, weil sie nämlich lesbisch ist.

Wie schon gesagt mochte ich Fidelio von Anfang an sehr gerne. Seine Unsicherheiten und seine Magie haben mir einfach sehr gut gefallen. Schön war auch wie man gemerkt hat, wie viel Rosa ihm bedeutet hat und dazu kommt auch noch, dass er immer das richtige tun will.

Fazit:

Zusammenfassend hat Sarah mit „Berlin Rostiges Herz“ einen echt guten Steam Punk Roman mit tollen Charakteren geschaffen, den ich euch auf jeden Fall empfehlen kann.

Bewertung: 4/5

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