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Avani: Eine neue Welt | Rezension


Das Buch:

*Rezensionsexemplar

 Titel: Avani – Eine neue Welt
Autor: Nikolaus Fahrner
Seiten: 145
Erscheinungsjahr: 2018
Klappentext:

Ein Schiff mit Siedlern erreicht die paradiesische Insel Avani. Das Land erweist sich als weitläufig und voller Reichtum und Schönheit. Doch bald merken die Siedler, dass sie nicht alleine sind.

Schon herrscht in der Siedlung reges Treiben, viele sind voller Pioniergeist und Abenteuerlust. Binnen kurzem treten auch die unschönen Seiten zutage, Unterdrückung und Sklaverei.

Inmitten dieser Turbulenzen entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen dem jungen Eingeborenen-Mädchen Atsila und dem desillusionierten, alternden Abenteurer Joan Ridle.




Meine Meinung:
Atsila ist eine Eingeborene, die von den neuen Siedlern gefangen genommen wird. Trotz ihrer dreizehn Jahre ist sie von Anfang an eine starke Protagonistin. da sie sich von Anfang an den bösen Männern stellt und ihnen wacker gegenüber steht.
Joan kommt erst ein wenig später ins Spiel, weil er Atsila von Wolter und seinen Gefährten. Zu ihnen sagt er, dass er sie versklaven und gehorsam machen möchte, doch zu Atsila sagt er, dass er sie nur befreien wollte. Aber was die Wahrheit ist müsst ihr selbst lesen.
Was mir noch an den Charakteren gefällt, ist, dass sie alle sehr viel Tiefe besitzen und auch etwas das sie antreibt, was begründet, wieso sie so handeln, wie sie handeln.
Aber nicht nur die tollen Charaktere machen dieses Buch aus, sondern auch Nikolaus Schreibstil und die Geschichte.
Um erst einmal zum Schreibstil zu kommen, kann ich sagen, dass ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig fand, so dass dieser ein weiterer Pluspunkt des Buches ist.
Die Story ist durchgehend spannend und behandelt zu dem ein sehr wichtiges Thema nämlich Sklaverei. Zu dem Möchte ich noch sagen, dass „Avani“ vollkommen ohne Liebesgeschichte auskommt, da die Story an sich interessant genug ist.

Fazit:

Wer also nach einer Liebesgeschichte sucht, ist bei „Avani“ fehl am Platz. Wer aber, wie ich, der Meinung ist, dass ein gutes Buch keine Lovestory braucht, sondern Inhalt, ist hier genau richtig, da Avani einem eine schöne, aber auch emotionale, traurige und zum Nachdenken anregende Lesezeit bereitet.

Bewertung: 5/5

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