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Am Ende sterben wir sowieso | Rezension

 Das Buch

*Rezensionsexemplar:

Titel: Am Ende sterben wir sowieso
Autor: Adam Silvera
Verlag: Arctis
Erschienen: 2018
Seiten: 336
Klappentext:
Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt ›Last Friend‹ und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.



Meine Meinung: 

Mateo war mir von Anfang an sympathisch. Seine Art, seine Denkweise, seine Probleme – alles kannte ich von mir, weshalb ich all den Situationen mit ihm Mitfühlen konnte und mich mit freuen konnte, wenn er mal schaffte über seinen Schatten zu springen.
Bei Rufus hingegen hatte ich erst Probleme, weil seine Einstiegssituation es einem nicht gerade leicht macht ihn zu mögen. Je länger ich dann aber gelesen habe desto mehr ist er mehr ans Herz gewachsen. 
Also schon mal zwei tolle Protagonisten. Auch die Nebencharaktere sind super. Bei den Freunden von Mateo und Rufus merkt man richtig wie eng die Verbindung ist und wie viel sie einander bedeuten. An manchen Stellen habe ich mich allerdings gewundert, wieso der ein oder andere Charakter eingeführt wurde. Lasst euch davon aber nicht abschrecken, das erklärt sich nämlich nach und nach.
Die Idee mit den Todesboten, die einen anrufen, wenn man am selbigen Tag stirbt, fand ich super interessant und kann nun auch sagen, dass sie perfekt umgesetzt wurde.
Das Buch ist nicht immer spannend im herkömmlichen Sinne, aber dafür ist es sehr interessant die Charaktere bei ihren persönlichen Entwicklungen zu begleiten und zu erfahren wie manche Leute ihren letzten Tag verbringen, wenn sie sterben. Die Zeit beim Lesen verflog viel zu schnell, was eindeutig für das Buch spricht. Auf einmal hatte ich nur noch hundert Seiten, beim nächsten schauen dreißig und auf einmal war das Buch vorbei. Das Ende war auf jeden Fall zufrieden stellend, dennoch hätte ich es mir ein wenig emotionaler gewünscht.
Die Geschichte wird zudem auch noch von Silveras grandiosen Schreibstil unterstützt und auch das Cover ist ein Hingucker.

Fazit:

Ich kann euch „Am Ende sterben wir sowieso“ nur ans Herz legen. Zum einen ist es eine schöne, spannende, aber auch traurige Geschichte, zum anderen ist das Buch sehr inspirierend. Man hat nach dem Lesen das Bedürfnis so zu leben, dass man am Ende nicht bereuen muss gar nicht gelebt zu haben, oder Dinge nicht getan zuhaben, weil man sich unnötig Gedanken gemacht hat. Ein Muss in jedem Bücherregal.

Bewertung: 5/5

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