Alles wird gut Rezension
Rezension

Alles wird gut – Nina Lykke

Von „Alles wird gut“ habe ich locker, leichte, positive ChickLit ala Petra Hülsmann erwartet, aber ich kann euch schon verraten: In die Richtung geht das Buch definitiv eher nicht. Wie es mir dann letzt endlich gefallen hat, möchte ich euch jetzt hier verraten.

Das Buch:

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Alles wird gut CoverTitel: Alles wird gut
Autorin: Nina Lykke
Verlag: btb
Erschienen: 16.08.21
Seiten: 352
Klappentext:

Wie konnte es so weit kommen? Elin – Mitte 50, Allgemeinärztin seit 20 Jahren und genauso lange verheiratet mit Aksel – ist kurzerhand in ihre Praxis gezogen. Während Aksel jede freie Minute mit Skilanglauf verbringt, schickt Elin eines Abends schon leicht angeschickert eine Nachricht an ihren Jugendfreund Bjørn – der antwortet prompt. Elin fühlt sich das erste Mal seit Langem wieder richtig lebendig. Aus Alltagsresignation wird erwartungsvolle Aufbruchsstimmung. Doch eine langjährige Ehe und das gutsituierte Leben im Reihenhaus lassen sich nicht so leicht abschütteln. Das ist die Ausgangssituation des vielfach ausgezeichneten Romans, der mit entlarvender Ehrlichkeit das Beziehungsleben der modernen Großstädter in mittleren Jahren unter die Lupe nimmt.

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Meine Meinung:

Mit mir und „Alles wird gut“ war es definitiv ein Hoch und Runter. Am Anfang mochte ich es noch und fand die zynische Art von Elin und ihre Gedanken über ihre Patienten noch witzig und dachte, dass das Buch bald eine positiver Stimmung bekommen wird, was aber leider sehr lange nicht passiert. Man beobachtet eher wie in Elins Leben alles bergab geht. Das Buch hat mich also eher in eine bedrücke und gelangweilt Stimmung versetzt.

Die Story an sich fand ich nämlich auch relativ langweilig und langatmig. Es zieht sich einfach alles sehr in die Länge, Spannung gibt es nicht wirklich und viel Romantik auch nicht.

Elin ging mir dann irgendwann auch ziemlich auf den Keks. Sie ist extrem zynisch, oft herablassend, hat ein Alkoholproblem und war mir einfach nicht besonders sympthisch.

Der Schreibstil war dafür aber sehr angenehm.

Fazit:

Auch, wenn ich sehr viel zu meckern habe, würde ich das Buch nicht als schlecht bezeichnen. Es entsprach einfach nicht meinem Geschmack und fairerweise muss man auch noch sagen, dass ich es mindestens ein bisschen besser gefunden hätte, wenn ich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen wäre. Überlegt euch einfach selbst ob ihr denkt, dass das Buch eine Chance von euch verdient hat.

Geschmackssache Bewertung

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